Donnerstag, 6. August 2009

"Staatsquote" oder Wer Butter will, muß Milch auf den Weg schicken

Ich wollte mal definieren, was m.E. passieren muss, damit 100€ beim Bürger ankommen, die vorher beim Bürger N € waren.
  • 100€ werden für irgendeinen mehr oder sinnvollen Zweck "vom Staat" an "den Bürger" ausgezahlt. Weitere...
  • 100€ wurden für die Erhebung, Verwaltung, Auszahlung "beim Staat" aufgewendet, ergo wurden für die getätigte Auszahlung mindestens...
  • 200€ beim Bürger zwangsweise eingezogen. Wenn der aktuellen Staatsanteil ganz konservativ nur mit 50% angekommen werden soll, sind beim Bürger ....
  • 400€ angekommen, an denen sich der Staat selbst bediente, die anderen 200€ durfte der Bürger vorläufig behalten und sie sogar mehr oder weniger nach seinen eigenen unvollkommenen Vorstellungen ausgeben oder sparen / investieren.
    Woher stammen jetzt die 400€ ? Aus Einkommen oder Gewinnen. Damit man aber 400€ Einkommen "verdient" muss man
  • 500€ als Personalkosten ansetzen, denn 100€ gehen ja direkt an die staatlich verordnete Umverteilung ("Sozialkassen", Gesundheitsfonds, etc).
    Wie kann jemand 500€ an Personalkosten tragen? Indem sie z.B. nur 50% der Gesamtkosten von 1000€ ausmachen.
    Geht man davon aus, dass es sich um Gewinne handelt, so sind die Zahlen sicherlich noch höher anzusetzen, aber wir wollen diesen Zweig nicht weiter betrachten.
  • 1000€ als Kosten gehen (mittel- bis langfristig) nur, wenn der Umsatz noch höher ist, nehmen wir konservativ 10% an (Die Deutsche Bank meint 25% liefern zu müssen ;-), sind wir bei ...
  • 1100€ für die Produkte oder Dienstleistungen von einem Bürger einem anderen Bürger angepriesen ("Werbung"!), angebahnt, abgeschlossen, geliefert, abgerechnet, bezahlt werden müssen, was in der heutigen Zeit in sehr vielen Branchen und Betrieben doch recht schwierig ist (siehe "Opel", "Grundig", HRE,...). Dieser Umsatz muss vom Käufer irgendwie finanziert werden, nehmen wir an, dass es sich um eine lebenswichtige Dienstleistung handelt (Wasserversorgung zum Beispiel), so müssen auch der oder die Käufer Geld für dieses Gut oder diese Dienstleistung erst erwirtschaften. Nehmen wir an, man gibt nur 10% dafür aus, so brauchen die Käufer rund...
  • 10.000€ verfügbares Geld in der eigener Tasche, damit der ganze Wirtschaftskreislauf zu rotieren beginnt...
Der Berg kreißte und gebahr - eine Maus!

Diese Relationen sollten "die Politiker" UND die geneigten Wähler im Hinterkopf haben, wenn man leichtfertig davon faselt, "da kann der Staat mal eben einspringen und (finanziell) helfen". Das ist eben NICHT so einfach und es ist nicht nur das Geld was rausgeht wichtig, sondern auch das Geld was reingeht ist wichtig, denn es wird den Bürgern aus deren Tasche gezogen und steht dem deutschen Volk nicht zur Verfügung.

Wollen wir bitte alle NICHT vergessen:
Der Staat ist für das Volk da, nicht das Volk für den Staat!
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