Posts mit dem Label Linken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Linken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 21. Juni 2009

Warum man heute "links" sein muss?

Bodo Ramelow vielleicht künftiger Sinisterpräsident Thüringens stellt sich die Frage des "Links-Seins" und beantwortet sie auch gleich selbst. Man liest, man erschrickt und man möche kommentieren - also dann:
Warum eigentlich "links" ? Warum eigentlich nicht "links"?
Mit der gleichen Nochalance könnte man rhetorisch fragen "warum man heute Nazi sein muss" und antworten "warum eigentlich nicht"? Denn heute sind doch alle irgendwie "sozial" und "Links" von "der Mitte" sind auch alle politisch Korrekten sowieso. (Ich traf vor einiger Zeit einen Mann, der sich bei Kritik an bestimmten Entscheidungen aus seiner Sicht "folgerichtig" selbst als "Nazi" bezeichnete!). Also muss es doch auch ein paar Nazis geben, einfach weil es "die Logik verlangt"? Vom Hegel zu Marx, vom Unverständnis zum weiteren Murks sind es nur wenige Zeilen. Auch "die gesellschaftlichen Verhältnisse" des schwierigen frühkapitatlischen Lebens in dem noch niemal dagewesenen Wohlstand Deutschlands erfordern es! Zur eigenen Verantwortung stehen wir nicht - Vorgeschobener Sachzwang, ich hör Dir trappsen!

Letztlich ist es eine Frage des jeweiligen "Geschmackes"? Manche tragen Blümchen, manche gerne olivgrünen Flecktarn, andere tragen "Links" - und der Geschmack kann sich ja wechseln, Geschmack unterliegt Moden! Gott bewahre uns alle vor den Flachpfeifen, den willigen Untertanen und Fähnlein-nach-dem-Wind-Drehern, den Wendehälsen, die ihre Meinung und (politischen) Überzeugungen so schnell wechseln können, wie die Moden wechseln!
Nehmen wir an, dass die 50% der "Linken"-Funktionäre und -Mitglieder noch so konsequent sind, ihre damalige SED-Mitgliedschaft und -Tätigkeiten in der Staatssicherheit gegen die Staatsbürger NICHT zu verleugnen. Die meisten Linken sind ja sogar stolz darauf, "es war ja nicht alles schlecht"! Unter Ulbricht, unter Honneker oder unter dem nationalen Sozialisten Adolf H.? Was dem einen die angeblichen Autobahnenbauten sind heute die Kinderkrippen und die angeblich fehlende Arbeitslosigkeit! Sei´s drum - wir wollen mit dem Author differenzieren, auch gerne in seine drei Arten.

Aber gerne gehen wir vorher auf die empfundene "Frechheit" ein, eine ganze Richtung begriffsmäßig zu "besetzen". Von der historischen Ursache her, wer in welcher Richtung auf wen herabsah, wollen wir absehen. Wichtiger erscheint die Frage, was "Links" sein bedeutet:
Stand früher früher einmal für fortschrittlich, aufklärerisch, human, demokratisch, internationalistisch, sozial und egalitär. Steht heute für antiwestlich, beharrend, kulturrelativistisch, antiwissenschaftlich, protektionistisch, etatistisch, bürokratisch und elitär. (Zitiert nach Joffe, in "Schöner Denken - wie man politisch unkorrekt ist", Seite 9f)
Der erwähnte "Alleinvertretungsanspruch" ist "natürlich nur nominell", ja nee klar! Das war der DDR-Anspruch für Gesamtdeutschlands reden zu dürfen wohl auch. Er ist sicher auch ein beabsichtigter Affront gegen die "Abtrünnigen" der ehemaligen USPD, die noch immer existierende SPD? Die SPD , die ja die Loslösung vom kommunistischen und sozialistischen mit dem Godesberger Programm versuchte, daran aber scheiterte, was ihre bis heute andauernde Misere erklärt. Die SPD ringt noch immer mit der Erkenntnis, dass der ursprüngliche Weg in den politischen und sozialen Abgrund führte und führt. Gerade die linken Teile der SPD haben sich davon noch bis heute noch nicht zu distanzieren vermocht. Einen größeren Teil gerade der sich "links" fühlenden Sozialdemokraten ("WASG") haben sich die Orthodoxen bereits zurückfischen können. Ein weiterer Teil hat - als 5. Kolonne - die Mitgliedschaft in der SPD noch nicht aufgegeben, sondern betreibt von innerhalb der SPD deren Zersetzung. Die traditionell "links" stehenden Jusos sind da ein Beispiel. Die Nicht-Linken in der Rest-SPD stehen mit Tränen in den Augen und schauen auf die Trümmer einer großen Tradition mit vielen Verdiensten.

Ramelow gibt sich in der Benennungsfrage "da sehr tolerant" - was sind wir froh, dass Ramelow noch keinen preußischen Innenminister stellt, der die Volkspolizeihoheit wieder herstellt. Schließlich könnte ja "die Linke" alle Anderen ja in und um "Grund und Boden" verklagen, unser Rechtsstaat ließe dieses ja zu.
Die Haltung, links zu sein, ist nicht auf eine Partei reduziert. Genauso wie ich persönlich nicht nur links, sondern mindestens auch grün, sozial, demokratisch und nicht zuletzt auch christlich denke, so gibt es selbstverständlich jenseits unserer Partei linke Menschen.
Ich denke mal, gerade bei den Linken gibt es viele "linke Menschen", im Sinne von Menschen, die Andere linken, "über den Tisch ziehen". Mischt man den unbestimmten Begriff "links" mit weiteren unbestimmten Begriffen, die jeder Leser anders interpretiert, so kommt ein schön unbestimmtes Sammelsurium heraus, in dem sich jeder - nach gusto - wiederfinden kann oder "oder auch nicht"! Früher war "links" auch gleich demokratisch, heute muss Ramelow dies betonen. Früher war "links" gegen die Kirchenmacht, heute betont Ramelow christliche seine Denke. Wir sehen hier ein wunderbares Beispiel von "Neusprech" im Orwell´schen Sinne. Das Ministerium für Wahrheit spricht auch im Jahr 2009! Der Sozialismus von "1984" ist noch immer und er wird wieder stärker!

Praktische Motivation - "Link wirkt"

Stimmt nicht: "Links würgt" die Freiheit, den Wohlstand, das Glück der Bevölkerung. Das ist im Osten zu sehen (gewesen), bis der Westen auch diesen Bereich der Welt mit unglaublichen Summen zu sanieren begonnen hat. Leider haben wir den Fehler begangen, die inzwischen aufgebaute Bürokratie, die gesamten Gesetze ebenfalls auf die FNL zu übertragen. Damit wurde der sofort beginnende Aufschwung sofort erstickt - was ja manchen politisch hilfreich war, damit sie selbst das Ruder ergreifen konnten.

Wenn die Wirkung einer Oppositionspartei darin besteht, einen Koalitionspartner inhaltlich vor sich herzutreiben, weil er sich treiben lässt, so ist dies kein Verdienst der "Linken", sondern schlicht Dummheit und Feigheit der SPD.
Wenn man in Deutschland oder anderswo Mindestpreise für ein beliebiges Gut (oder eine Dienstleistung) "gesetzlich" bestimmt, wird der vorhandene Markt dieses Güter (und Dienstleistungen) unterhalb des Mindespreises nicht mehr nachfragen. Anbieter (z.B. minderqualifizierte Arbeiter) dürfen ja nicht unter dem Mindespreis anbieten, selbst wenn es dafür eine Nachfrage gibt. Schlau wenn die politische Opposition der Regierungspartei SPD da den Vortritt lies! Die heutige SPD konnte nur verlieren und das ist ja der Sinn: stellt sich die SPD vor die Arbeiter und deren zugegeben schlecht bezahlten Jobs zu sichern, wird sie als "unsozial" verleumdet, obwohl sie gerade sozial ist. Stellt die SPD sich auf die vermeindliche "sozialere Seite", kann sie mit Forderungen in beliebiger Höhe überboten und ausmanövriert werden (was ja auch geschehen ist). Die Linke muss weder den Postausträgern und Friseusen begründen, warum ihr Arbeitgeber sie jetzt entließ, noch das Geld für deren Arbeitslosigkeit bei denen einsammeln, die sich besser qualifizieren konnten - Respekt für diese gekonnte Danaeer-Geschenk!
Praktische Motivation ist die Bürger zu linken, die Konkurrenten zu linken, aber für sich alles zurechtbiegen.

Ideelle Motivation

Staatliches Verbieten ist ja das Hauptmerkmal der diktatorischen Unterdrückung. Deshalb hat sich das freiheitliche Deutschland dazu bekannt, dass ALLES erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten ist. Damit ist auch Dummheit erlaubt, es ist auch Gier erlaubt, auch Neid ist erlaubt. In Deutschland ist aber kein grenzenloser Markt, dies ist gerade das deutsche Markenzeichen: den Monopolen, dem Wucher gesetzliche Grenzen zu setzen und auch auf das Soziale zu achen.
Dieser Vorteil, dieses Alleinstellungsmerkmal wird von der Linken diskreditiert, herabgewürdigt, wenn es gelegentlich nicht perfekt 100%ig funktioniert.

Wer "Leerverkäufe" zu brauchen meint, kann und darf dies in Deutschland tun. Wenn er dabei ein über 50 Jahre erworbenes Vermögen vernichtet, so ist dies sein eigenes Problem, kein gesellschaftliches. Eher ist es so, dass dies anderen "Spekulanten" als Warnung dienen kann, mit ihrem eigenen Geld noch vorsichtiger zu hantieren. Ob Leerverkäufe tatsächlich zur Wirtschaftskrise beigetragen haben, vermag der Autor nicht zu sagen, der Kandidat genausowenig.
Man kann aber der Meinung sein, dass es für ein Betrug auch einen Betrügbaren braucht, also die vorgeblichen "Opfer" ihre Käufe von "Derivaten" und "Zertifikaten" villeicht in eigener Gier, aber bestimmt in eigener Verantwortung und freiwillig tätigten. Der Markt straft diese Gier ab, indem die Aktien-Werte korrigiert werden (zur Not bis zur Null herunter), die bestehenden Gesetze sollten die Möglichkeit bieten, die Handelnden persönlich und finanziell ebenfalls zur Rechenschaft zu ziehen. Aktuell werden aber die Schuldigen geschont und gerade nicht zur Rechenschaft gezogen. Betraft und geschädigt werden die Bürger durch die leichtfertig zugesagten "Staatsgelder", die der Staat nicht hat und sich von den Bürgern und deren Kindern und Enkeln erst wird holen müssen. Auch hier wird der Bürger "gelinkt" und der Großteil merkt es nicht mal? Es ist die Aufgabe der anderen Abgeordneten, diesen Betrug der Linken aufzudecken, zu veröffentlichen und den Bürgern und dem Markt die Möglichkeit zu geben, dies zu ahnden, statt ihn zu decken oder schön zu reden!

Die vermeindliche "Krise des entfesselten Kapitalismus" sind mehrere Lügen in einem Satz: der Kapitalismus ist in keinem Land der Welt entfesselt. Es ist auch nicht die Krise des Kapitalismus, sondern des völlig versagendem politischen Kontrolle, die von den bekannten SPD-"Führungskräften" zu verantworten ist. Dass diese Führungskräfte die Schuld gerne irgendjemand anderem zuschieben wollen, ist menschlich verständlich. Wenn man nur frech genug ist (und da liefert die Linke an Frechheit ja ein Beispiel), könnte man sogar der langjährigen Opposition vorwerfen, die Verantwortung für das eigene grob fahrlässige Verhalten zu tragen. Es ist der Brandstifter selbst, der die Feuerwehr für das Löschen bestrafen lassen will und erinnert an Max Frisch´s Stück vom "Biedermann".

Ramelow übernimmt das Bild des Sozialstaates (vergl. Art. 20 GG), der als Neoliberal beschimpft wird, und kleidet in als noch zu erreichende Utopie in neue, eigene Worte. So wird das in 60 Jahren von den Deutschen bereits erreichte zum "linken" Eigentum und Eigenschaft. Auch hier hat man "Halt" zu rufen und "der Kaiser ist doch nackt". Wir haben bereits seit Jahren ein Ausbalancieren, wir haben einen Sozialstaat und wir wollen und werden ihn auch behalten.

Ramelow (und die ihn unterstützende Partei) will die "Mitbestimmung über die Gesellschaft". Nicht die Gesellschaft bestimmt über ihre Zukunft, sondern sie wird bestimmt!? Er bietet an an dieser Herrschaft über die Gesellschaft teilhaben zu lassen - das ist echt link! Alles was man grad noch dafür tun muss, ist ihm und seinen Konsorten die legale Übernahme der Macht zu ermöglichen. Die CDU und SPD haben ja das Haus schon gut bereitet, einer neuerlichen Diktatur auf deutschem Boden steht dann nichts mehr im Wege, außer dem fehlenden Mut der Linken. (und fehlenden Mut und Frechheit kann man ihnen wirklich nicht vorwerfen!). Ob die "linken" Wege zu besserer Arbeit und besseren Produkten führen, kann man am Unterschied zwischen VW Golf TDI und Trabant S verdeutlichen, die beide gleichzeitig in Deutschland gebaut wurden.

Wer sich heute tatsächlich "links" nennt, gibt zu erkennen, dass er von den modernen Errungenschaften Deutschlands nichts hält. Ihm sollte keiner trauen und keine Stimme geben. "Nie wieder"!

Freitag, 27. März 2009

Der Kampf um die "staatliche Arbeitsplätze"

Immer wieder staune ich, dass viele sozialistische Politiker, also SPD, "KPD-SED-PDS-Linke", Grüne und CDUler, argumentieren, "man solle/müsse/könne"noch vorhandene Arbeitsplätze im staatlichen Sektor (sei es bei Stadt, Land, Bund oder auch bei den staatsnahen Behörden, Anstalten, Stiftungen) unbedingt erhalten oder eher noch mehr ausbauen.

Was mich daran stört ist u.a. ...
  1. die implizite Annahme und Voraussetzung, dass sich unser Land und der noch vorhandene Mittelstand die Erhaltung diese "Arbeitsplätze" durchaus noch leisten könnten und/oder wollten.
  2. Ob vorhandene staatliche Arbeitsplätze, die nicht produzierend sondern (nur) verwaltend sind ("Bürokratie") für die anderen Bürger tatsächlich notwendig oder sinnvoll wären.
  3. die Rotzfrechheit, über "Arbeitsplätze" zu entscheiden, für die andere Leute bezahlen müssen.
  4. Das Maß an Arroganz und Überheblichkeit die eigenen Maßstäbe für das Gemeinwohl zu halten
  5. der Mut, in einer Krise das Gegenteil von dem zu fordern, was tatsächlich notwendig ist.
Diese Sozialisten schaffen keine eigenen Arbeitsplätze, sie unternehmen nichts selbst, sie verantworten nicht selbst, sie kümmern sich nicht selbst um ihre Kunden. Sie lassen Andere etwas unternehmen (knechten sie aber durch umfassende Bürokratie), lassen Andere bezahlen (hohe Steuern, "SozialBEIträge", Abgaben), lassen Andere einstellen, lassen Andere arbeiten, ...

Aber sie lassen sich aber für ihr vorbildliches (?) Engagement von ihren neuen Abhängigen feiern, lassen sich gerne wieder als politische Kandidaten für gut bezahlte Posten aufstellen (unabhängig von einer persönlichen Fachkompetenz), lassen sich gerne wählen, lassen sich gerne auf "Dienst"-Reisen "schicken", die sie vornehm und umsonst an die schönsten Plätze der Welt führt. Alles zum Wohle der "Verbraucher", deren Ressourcen, Kraft und Lebensenergie SIE SELBST und nur für SICH SELBST verbrauchen. (Stichwort "Flugbereitschaft").

Wann werden die Bürger unseres Landes diesem Wahnsinn endlich Einhalt gebieten? Wann werden sie merken, dass das Ignorieren nicht hilft, sondern ihnen selbst schadet? Wann werden sie merken, dass sie hier über den Tisch gezogen wurden? Was muss noch passieren, damit den Sozialisten endlich die Quittung präsentiert wird?

Samstag, 7. Februar 2009

Der Rote Ordner - Ursachen und Folgen

Gerade werfe ich einen Blick in "den roten Ordner" der Partei, die sich gerade "Die Linken" nennen (früher bekannt und gefürchtet als KPD oder SED)...

Es ist nett auch mal in Unterlagen anderer Parteien zu schauen und feststellen zu können, dass deren Qualität auch nicht besser wie die Qualität Anderer ist :-) z.B. fehlen Verlinkungen innerhalb des PDF, der Nutzen und Sinn eines Hypertextes ist auch nach 50 Jahren noch nicht klar geworden - wohl so wenig wie der von geheimen Wahlen und Demokratie - aber lassen wir das ;-)

Im Kapitel "Politische Ausgangslage" wird es interessanter. Die Linke meint, sie habe die "Meinungsführerschaft" in einigen "wichtigen" Themen... Was sie zugegebenerweise hat, ist die Aufmerksamkeit "führender Massenmedien". Dies kann wohl kaum alleine auf eine schwere Rot-Grün-Gedankenvergiftung oder die schlichte "wessen Brot ich es, dessen Lied ich sing" (im SPD-eigenen Zeitungs- und Verlagswesen) zurückzuführen. M.E. verwenden "Die Linken" tatsächlich erfolgreicher als Andere eine spezielle Sprache und Formulierung, die einfach gut zu transportieren ist. Da wird von "sozialer Gerechtigkeit" gesprochen, aber mit der Begriffsbreite gespielt - Jeder Hörer, Transporteur kann (! und soll) sich sich sein / ihr eigenes Verständnis darüber machen - die Linken "fordern" sie jedenfalls und das scheint (!) doch schon mehr zu sein, als die anderen Parteien dafür tun. SO erhalten sie einen gefühlten Vorsprung, ohne sich in der Sache oder tatsächlich einen einzigen Millimeter bewegt zu haben, geschweige denn, dass sie für die Bürger im Ganzen oder in Teilen tatsächlich etwas bewegt haben.

Grundlage des Ganzen ist eine Begriffshoheit über Themen, die in letzten Jahren angepackt werden mussten, aber in ihrer Gänze, Breite und Tiefe "dem Bürger" nicht erklärt wurden (Ich nehme an, dass auch die damals betroffenen Politiker erklärt bekommen haben und die sind ja nicht wirklich "schlauer" wie die Nicht-Politiker! Wenn die's begriffen haben, dann begreift es auch das Volk ;-).

Der "Mindestlohn" ist nach Ansicht der tatsächlichen Fachleute (Ökonomen, nicht Ökologen, früher genannt "Volkswirte", vergl. Ausbildung von Helmut Schmidt. SPD) ein Schuss ins Knie gerade der Bevölkerungskreise, für die vorgeblich etwas getan werden soll, für die "etwas" zu tun, sich die betroffenen Kreise gerne wünschen. Was genau in welcher Menge und in welcher Reihenfolge getan werden muss, dass müssen diese Kreise leider (mangels Ausbildung?) anderen überlassen - sie MÜSSEN vertrauen, große Teile WOLLEN vertrauen.

Andererseits könnten die Politiker der anderen Parteien sicherlich auch vieles erklären, diskutieren, Gründe benennen und Ziele konkretisieren. Was würde passieren:
  • Es dauert.
  • Es ist kompliziert.
  • Es ist nachvollziehbar, dass man nicht alles bekommen wird, was man sich nur wünschen kann.
  • Es könnte sogar dabei herauskommen, dass man selbst in mancher Hinsicht geschlafen hat, selbst Fehler gemacht hat.
  • ...
Während dessen steht "die Linke" dabei und pickt sich die Rosinen heraus, schreit, stichelt, verleumdet, verdreht... SIE hat ja immer "das RICHTIGE(tm) gewollt, aber die anderen..."!!

Ist die Rente noch sicher? Wird die jetzt in lebende Generation noch eine menschenwürdige Rente bekommen? Eine Grundrente für alle, egal welche Anstrengungen und Leistungen im Leben erbracht wurden oder eine differenzierte Rente? Ist "der Linken" doch egal - Hauptsache sie bekommt erstmal Posten, Pöstchen und MACHT(tm)!

Ist ALG I in diesem verstaatlichten System überhaupt bezahlbar, wenn z.B. die Hälfte der Beiträge für die Selbstverwaltung der BA drauf geht? Wäre es nicht gerade die richtige Zeit, die BA gänzlich aufzulösen und den Bürgern wieder die Möglichkeit zu geben, sich in der Höhe und Qualität selbst zu versichern, wie sie es bezahlen wollen und können?!
Der Markt(tm) würde in kürzester Zeit Angebote auf diese Nachfrage schaffen, die Preise würden transparent und flott dafür sorgen, dass es mit den Managergehältern nach unten und mit der Zahlungsdauer nach oben ginge - ein Segen für die "Beitragszahler". Sicherlich finden sich auch prompt Gesellschaften, die für eine langjährige Mitgliedschaft niedrigere Beiträge und/oder längere Zahlungsreihen ermöglichen können.
DAFÜR braucht man nur (!) den Markt, aber keine Beamten, keine Funktionäre, keine BA und keinen Minister oder Staatssekretär - keine arbeitspolitischen Sprecher, Arbeitskreise und Klüngel. DAS finanziert auch ein paar Monate mehr ALG für Ältere - aber nicht nach dem Gusto "der Linken"!

Ich möchte gerne widersprechen, dass Überschriften geändert werden - vielleicht ist es tatsächlich so. Gerade die alte Tante SPD versucht - im irrationalen Versuch die Linke noch links außen zu überholen - die immer so plakativ vor sich her getragenen Begriffe wieder mit Leben zu erfüllen. Leider hat sie inzwischen doppelte Demenz - Sie hat sich mal von den links-sozialistischen Schaum/Traumschlägereien verabschiedet und damit in der Folge beachtliche Erfolge erzielt (Brandt?). Sie hat sich dann von früher deutlicher ökologisch-feministisch-marxistisch-leninistisch-maoistischen Grünen und jetzt von "der Linken" dann aber den Schneid abkaufen lassen. Die "Fortschrittlichsten" Jusos hatten jedenfalls zur ministeriellen Vereidigung KEINE Turnschuhe an - holla!
Warum hat die SPD seitdem auf den Deckel bekommen? Weil sie inzwischen seit Jahrzehnten "keinen Arsch mehr in der Hose hat", endlich mal die Wahrheit zu sagen, selbst wenn sie unschön ist. Sie wollten so gerne, aber sie wussten, dass sie anders mussten! Und sie haben es sich schon damals nicht getraut zu sagen. Nicht im Walldorfer Forst, nicht in Wackersdorf, nicht bei der Rente und auch nicht beim Kosovo-Kriegseinsatz der Bundeswehr.

Die FDP hatte damals die ersten Umweltgesetze durchgebracht - Deutschland war in der Welt bereits in der Umweltpolitik führend! Weiss das heute noch jemand? Glaubt das jemand? Wir haben in den letzten Jahren umweltpolitisch jeden beliebigen Popanz und wirklich jeden Quatsch mitgemacht, aber gebracht hat es NICHTS. Beispielsweise trennen den Hausmüll! Oh, wie schlägt unser armes, schuldiges Mülltrenner-Herz so rein! Ok, auch die Armen müssen jetzt vier Mülleimer bezahlen, die viermal unterschiedlich abgeholt werden, der Müll wird in der ganzen Welt herumgefahren, die gestiegene Qualität ist leider mehrfach so teuer, "da ist der Markt schuld"(tm) ! Dann landet der Müll doch wieder auf einem großen Haufen oder in der "Thermischen Verwertung", die mit getrenntem Müll leider NICHT funktioniert. Neue Mülldeponien nimmt ja keiner mehr auf (nicht mal mehr in Neapel!). Nein - wir verplempern die paar Kröten, die uns staatlicherseits noch nicht genommen wurden und finanzieren einen Grünen Punkt (Grünen Fettfleck?) mit Milliarden, und der markierte Müll wandert doch auf die Halde. Wer hat heute noch den Mut, dem Kaiser (dem Volk) zu sagen "Du bist ja nackt!" bzw "wir haben euch seit Jahren verarscht, ihr habt gezahlt bis sich die Balken bogen, ein paar Funktionäre haben sich den Zaster zugeeignet und der Dreck ist noch da"?
Links wirkt.
Nein Links wirkt nicht, es hat nicht gewirkt, es hat nicht funktioniert, es funktioniert nicht und es wird nicht funktionieren. (Soziale) Marktwirtschaft hat im Westen Deutschlands sehr gut funktioniert, es würde weiter funktionieren, wenn man sie nur zuließe, und sie wird weiterhin gut funktionieren! Man vergleiche dazu die überlassenen Wismut-Landschaften und den Baikalsee mit dem Ruhrgebiet und dem Bodensee. Man vergleiche wieviele Hundertausende Menschen lieber von Russland nach Deutschland ziehen und wieviele es umgekehrt in den Osten zieht?! Dutzende oder Hunderte? (Nix gegen Russland - Unberührt soll es ein schönes Land sein!)

Was ist eine Lehre daraus? Auch die so vornehme (akademisch-noble?) Zurückhaltung der FDP sollte durch eine alltagstaugliche, praktische, transportierbare, ehrliche Sprache ersetzt werden. Die FDP sollte weiterhin aber noch wesentlich pointierter aufzeigen, wo der Popanz und Unsinn beginnt, warum die Wolkenkuckucksheime der Linken und Rechten in den Abgrund führen. Sie kann und darf und sollte sich für die noch vorhanden Kreise einsetzen, die meinen durch Leistung und Ehrlichkeit für sich, für ihre Familie, in ihrer Stadt, in ihrem Kreis, in ihrem Land, auf ihrem Kontinent noch gutes zu SCHAFFEN und nicht anderen mit Gewalt und Zwang immer mehr wegzunehmen. Die FDP hat von allen am ehesten ein reines Gewissen für Wahrheit und Weisheit zum Nutzen aller gearbeitet zu haben. Es muss nur noch transportiert werden, in die Köpfe und die Herzen der Bevölkerung, bevor die grünen, linken und rechten Sozialisten es endgültig versauen.
Veränderung ist möglich.
Ich sehe die Aufgaben in einem politischen Richtungswechsel - Mehr Ehrlichkeit, mehr Klarheit, mehr Bürgerorientierung, mit weniger Bürokratie, weniger Steuern für mehr freiwillige und weniger erzwungene Solidarität unter den Menschen dieses schönen Landes. Die Aufgabe liegt - und da bin ich FORMAL einige mit der Linken - in der Stärkung und Erhaltung und Erneuerung der Vorteile unserer westlichen, sozialen, marktwirtschaftlichen und freiheitlichen Demokratie, bei schneller und klarer Korrektur der Fehler und Schwächen, wie unnötiger Bürokratie und zu großer Komplexität. Dadurch werden wir - wie bisher - uns und unsere Gesellschaft umbauen und anpassen. Dies werden wir nach innen und außen mit hoffentlich klaren Worten und ausreichend Rückrat vertreten.

Wählt uns , mischt euch ein, macht mit - EURE Stärke ist euer Handeln

Nicht euer Erdulden, dass die alten Diktatoren wieder das Ruder in den Abgrund führen.