Samstag, 16. Juli 2011

Jetzt ist Gießen bunt

Über mir kreist der silberne Polizeihubschrauber, Dutzende von Sirenen an blau-weißen Streifenwagen heulen. Rot-weiße Absperrgitter an strategischen Stellen verteilt, Hunderte Polizisten aus mehreren Bundesländern in blauer (und grüner?) Uniform, Sanitäter und Ärzte in Weiß und leuchtendem Rot, Feuerwehr mit Gelb. 50 Autos wurden abgeschleppt (Kosten!?!), der Busverkehr ist teilweise eingestellt.

Es ist der SPD-Oberbürgermeisterin Frau Grabe-Bolz gelungen, die sich für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz einsetzen wollte: Gießen ist jetzt bunt.

Das Bürgerrecht für freie, ungehinderte Bewegung ist in Gießen ausgesetzt, es bestimmt der sozialistische Staat, wer noch wohin darf, denn Gießens Brücken über die Lahn sind gesperrt, zusätzliche Umleitungen eingerichtet, die Innenstadt von der Weststadt abgetrennt. Gießener Autobesitzer können ihre abgeschleppten Autos gegen Zahlung auslösen. Gießener Geschäfte werden Umsatzeinbußen haben.
Auch die Tausende polizeilichen Überstunden müssen bei der Verfolgung von Dieben und Einbrechern wieder "gespart" oder der Aufwand gestrichen werden, die Polizei muss ja hier in Gießen sein.

Es wird alles und jeder kontrolliert, bestimmt auch notiert und gespeichert.Das ist der linken Politikelite Millionen Euros der Steuerzahler wert, die deshalb NICHT zur Schuldenreduzierung oder für Schulbücher oder zum Ausbessern der Gießener Straßen ausgegeben werden können.

Gießener Bürger wacht auf und merkt euch diesen, heutigen Samstag gut, als die Staatsgläubigen von ihrem geliebten Staatsmacht und Einfluß mal einen Teil aufgefahren haben, damit irgendwelche (30 bis 50?) Leute, die sie nicht mögen, nicht ihren Grundrechten nachkommen können.

Update:
Hier der sogenannte "Live-Ticker" einer Gießener Zeitung. Artikel von gestern für heute.

Im Twitterhausen gibt es keinen "offiziellen" Hashtag. Manche verwenden #Antifa für die linksextremistischen Mob, andere machen lieber Werbung für die NPD. Manche schreiben im UTF8-fähigen Twitter Gießen als #Giessen. Der Autor schlägt vor #Gi=Bunt.

Der vorherige Blog vom gleichen Autor zum gleichen Thema ist hier. Die linken Krawallmacher werden anonym über einen Liveticker gesteuert, "Versucht zum Hauptbahnhof zu kommen", dann "Polizei lässt die Situation am Bhf eskalieren, Pfefferspray.".

Update:
Die Gi. Allgem. Zeitung berichtet:
In der Licher Straße wurden die Fenster der Volksbankfiliale und alle Fenster im Erdgeschoss eines Gebäudes einer Studentenverbindung zerstört. Ebenso ist die Fassade des Verbindungshauses beschmiert worden.
Also die paar Nazis können das nicht gewesen sein, die wurden ja die ganze Zeit von der Polizei beobachtet und bewacht.
Welche politische Richtung ist ja seit Marx gegen "die Banken und das Kapital" und auch der größten genossenschaftlichen Bank Mittelhessens?

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