Samstag, 7. Mai 2011

Wie geht man als Anfänger mit Facebook um?

Jemand stellt mir folgende Fragen:
  1. Wie schaffst Du das Beiträge, Themen zu finden die andere auch für wichtig erachten und kommentieren. Du suchst doch auch nach dem aus was Dich interessiert oder?
  2. Eine technische Frage: Wenn ich was poste, dann mache ich das auf der Startseite in diesem Feld "Status: Was machst Du gerade", korrekt? Können das dann alle Freunde direkt auf ihrer eigenenen Startseite sehen? Deine Beiträge oder auch z.B. von Anderen sehe ich jedenfalls auf meiner Startseite. Allerdings auch nicht alle, oder? Denn ich glaube dass Du vielmehr postest.
  3. Was bedeutet "Anstubsen"?
  4. egal was ich tue: posten bei andern oder kommentieren, JEDER kann ALLES sehen. ich nehme an DU auch. was hab ich falsch eingestellt und wie behebe ich es? z.b.: was ich bei wirtschaftsliberale poste sehen alle meine "freunde" oder wenn ich etwas von dir kommentiere sehen das ALLE meine "freunde"... was kann ich tun?
Der Autor antwortet wie folgt:
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    Ich habe den Google-Reader im Einsatz und lasse dort RSS-Feeds auflaufen, die mich mit interessanten Infos versorgen. Diese nehme ich auf und kann mit einem einzigen Klick ("like") diese Infos automatisiert in alle entsprechenden Sozialen Netze verteilen, z.B. nach Twitter, von da automatisch nach Facebook etc. Its so easy!
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    Ja und Nein. Du kannst auf deiner PINNWAND schreiben, wann und was Du willst, d.h. Du fängst ein neues Thema, einen neuen Thread an. Dies wird Deinen FB-Freunden angezeigt. (Da ich sehr viele FB-"Freunde" habe, rasen die fremden Statements nur so an mir vorbei - ich kann nur Teile lesen.) Was mir gefällt, dass tagge "Gefällt mir". Bashing versuche ich zu vermeiden, höflicher und sozial verträglicher ist es, nicht zu "bashen".
    Da Jede(r) zu Anfang erstmal wenige FB-Freunde hast, werden Deine Statements auch nur wenig "publik", wenig gelesen, wenig "gemocht", wenig kommentiert. Du kannst aber auch auf befreundeten Pinnwänden mitkommentieren oder DORT Deine Statements hinterlassen - das erzeugt (früher oder SPÄTER) gewisse Aufmerksamkeit und den Wunsch der dortigen FB-Freunde AUCH mit Dir befreundet zu sein - Deine Leserschaft steigt und wächst.
    Inhaltlich erscheint mir GANZ wichtig, den folgenden Spruch immer im Hinterkopf zu behalten: "Der WURM an der Angel muss dem FISCH schmecken, nicht dem Angler", d.h. für mich, dass die Themen so aufbereitet sein müssen, dass sie den FB-Freunden interessant oder lesenswert erscheinen. Sie können ruhig kontrovers sein, zu Gegenpositionen herausfordern. Die liberale Stärke liegt oft auch darin, dass die Position der andere Seite auch "akzeptabel" ist ("MeinungsFREIHEIT!!"), wir aber unsere Sicht, die für uns wichtigen Aspekte besser herausarbeiten können.
  • Allgemeines:
    Der Autor vermeidet nach Möglichkeit die eigenen Beiträge als "gefällt mir" zu kennzeichnen ("Eigenlob stinkt").
    Es lohnt sich immer per "Mention" seine FB-Freunde namentlich zu erwähnen, also z.B. bei der Erwähnung von Westerwelle zu schreiben "@Guido Westerwelle" - FB legt dann automatisch eine Verknüpfung an, die auch auf seiner Pinnwand zu sehen ist ;-)
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    Das ist wie ein Knuff auf die Schulter, ein Gruss, eine Anerkennung, die man verteilen kann.
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    Das kommt drauf an. Nehmen wir an Du postest auf der eigenen Pinnwand oder der eines Freundes. Am unteren Rand müsste eine kleine Auswahlmöglichkeit sein, wem Du diesen Post anzeigen lassen willst.
    Bei "offenen" Gruppen wird der Post allen Gruppenmitgliedern gezeigt.
    Wenn Du nicht viele Leute informieren willst, nimm doch "Nachrichten" als Medium.
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