Montag, 3. November 2008

Es gibt sie in Hessen noch mehrfach, die aufrechten Sozialdemokraten, mögen die Linken schreien, giften und zetern. Wochenlang saß Fr. Metzger alleine da, jetzt hat sie Gesellschaft - ein Hoffnungsschimmer für die Rest-SPD.

Das war für diese bestimmt keine leichte Entscheidung, sich zu outen und ihre "Farbe bekennen". So kurz vor der Wahl war es wohl ihre letzte Möglichkeit, sie haben sich bekannt.

Es hätte früher sein können, das wäre schöner gewesen. Hatten sie dafür Chancen, Gelegenheiten? Ist es nicht die Aufgabe der und des Vorsitzenden, die Gelegenheiten und Möglichkeiten zu schaffen, alle Mitglieder bei ihren Bedenken abzuholen oder wurde "übersehen", dass man ALLE an Bord braucht. Hat Fr. Y die gleiche Überheblichkeit gegenüber den Fraktionskollegen angewandt, die sie gegen "die Hessen" nutzte, die ja zu 77% gegen diesen Wortbruch waren?

Bei Frau Simonis wurde ja viermal anonym "gemeuchelt". Dies hätte auf Frau Y. passieren können. Der Knall wäre noch größer gewesen, der Schaden für die hessische SPD noch größer und die Namen wären nicht offenbar geworden. Lediglich die machtgeile SPD-Frau hätte sich beerdigt.

Es gibt bestimmt einige Wähler, die SPD wählen wollen, aber wirtschaftlichen Verstand ebenfalls schätzen, den in der "Rest-SPD".
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