Sonntag, 30. November 2008

GiAllgemeine: ekom21 blamiert sich wieder

Der Gießener staatliche IT-Dienstleister ekom21 GmbH hat sich mal wieder blamiert und die angeschlossenen Zulassungsstellen in ganz Hessen aus dem operativen Geschäft geschossen.

Pech für die Bürger, wenn man sich für den Tag grade mal Urlaub genommen hatte, um sein Auto an-, um- oder abzumelden.

Professionelle IT-Dienstleistungen sehen anders aus - sei es im Design, bei den Tests vor Indienststellung oder als Fallback-Konzepte. Nach 20 Jahren ITIL muss noch nicht jeder davon gehört haben.

Man könnte sich jetzt fragen, warum sich der Landkreis Gießen als Kunde solchen Service bieten lässt? Alte Verbundenheit, um nicht zu sagen "Klüngel" mit dem ehemaligen Haus-Lieferanten?
GießenerAllgemeine: Wenn der Investor mit dem neuen Großkino Finanzierungsprobleme hat, wie geht es in der Zwischenzeit weiter? Ich unterstütze den Vorschlag, vorerst eine Grünanlage vor dem Kulturrathaus am Berliner Platz vorzusehen.

Montag, 24. November 2008

@Freedomwatch:
Die Freilassung des Häftlings Christian Klar nach 26 Jahren Haft halte ich für richtig. Sie ist rechtsstaaatlich, sie ist kulant, sie ist menschlich. Alles was die Terroristengruppe "RAF" nie war. Es ist für diesen Staat und unsere freie Gesellschaft eine Ehre mit ihren erklärten und unbelehrbaren Feinden so gut umzugehen. Herr Klar wurde für seine kriminellen Taten angeklagt, verurteilt, dann inhaftiert, nicht für seine dummen, verdrehten und verlogenen Ansichten. Diese Strafe hat er verbüßt.

Herr Klar wird sich in einer Welt zurechtfinden müssen, die sich 26 Jahre weiterentwickelt hat. Er hat es wohl nicht, viele seiner Sympathisanten im linken Spektrum ebenfalls nicht. Den Fall des "real-existierenden Sozialismus" und die fortschreitende Sanierung von Ost-Deutschland und Ost-Europa - die friedliche Revolution in Dresden, Leipzig für die Freiheit.

Jeder Bürger, der mit Klar in Kontakt kommt, kann ja seine Ansicht über dessen Taten und/oder dessen politischen Vorstellungen klar zum Ausdruck bringen - sie deutlich ablehnen und kritisieren, genauso wie den Mist der Ewig-Gestrigen Sympathiesanten und ihrer Unterstützer vom (linken?) Rand unserer Gesellschaft.

Ich bedauere die Rückgabe des Bundesverdienstkreuzes durch eines der Opfer dieser Terroristen. Aber auch das ist eine freie Entscheidung und als solche zu akzeptieren.
Über mich: ich habe mir ein paar Quellen gesucht, die ich als Blog lesen möchte - es ist erstaunlich, wieviele Blogs es zu liberalen und liberetären Themen gibt, wieviele Artikel kommen und welche hohe Qualität sie teils haben: ein Beispiel ist für mich eine weitere SPD-Analyse auf http://www.spd-watch.de/2008/11/die-spd-und-ihr-umgang-mit-abweichlern-2/
. Dem ist kaum etwas hinzuzufügen.

Freitag, 14. November 2008

Fr. Metzger (Rest-SPD) tritt nicht wieder an - schade für die Demokratie und den Parlamentarismus. Die linken Funktionäre haben eine aufrechte und gewissenhafte SPD-Abgeordnete aus der SPD-Fraktion und dem hessischen Parlament gemobbt. Dies sollte allen aufrechten Bürgern Angst machen - in der SPD ist die Disziplin wichtiger wie das Gewissen. "Führer(in) befiehl - wir folgen" in den Abgrund!
Eine Milliarde für Opel - eine Milliarde für eine überalterte Industrie! Wer diese Forderungen (!) unterstützt, der soll dies bitte mit eigenem Geld tun. Nicht mit meinem Geld. Nicht mit den Steuern, für die ich aufkommen muss. Nicht mit Staatsschulden, für die meine Kinder aufkommen )müssen). Nicht mit frischgedruckten Geld ("fiat money"), für das die kleinen Leute und Rentner leiden müssen.
Kann sich Opel nicht am Markt halten, muss Opel weichen wie Horch, NSU, Münch, Herkules, Messerschmidt,... Besser ein Ende mit Schrecken, wie ein Schrecken (=Subventionen) ohne Ende.

Sonntag, 9. November 2008

Ich bin mal wieder reingefallen - Beim Lesen von Heise hat mich ein Artikel im "Telepolis" interessiert: Die RYAN-Krise, weil sie mich an die Film- und Romanfigur Jack Ryan von Tom Clancy erinnerte...

Wer ist der Autor "Markus Kompa"? Er kennt den schlimmste Alptraum des KGB, er kennt die Quelle des außenpolitischen Wissens (oder Glaubens) von US-Präsidenten, er vermag die geistigen Eigenschaften und die Qualität der Präsidenten-Berater und die Gründe für US-präsidentale Entscheidungen richtig zu beurteilen! Voilá, un homme!

In tiefen Respekt und in Demut lesen wir weiter... und erfahren, dass die liebe, aber arme und kleine Sowjetunion durch die grossen, aber böse, böse, sehr bösen und hinterhältigen USA an den Rand des Atomkrieges gestossen wurden. Traurig das!! Pfui!

Ob über die UdSSR und ihre Satelliten "Schauermärchen" verbreitet wurden, möge der Leser selbst beurteilen. Ich empfehle "Das Schwarzbuch des Kommunismus", günstigst über Bookbutler zu finden.

Betreffend der erwähnten "Operation Phoenix" wird vom Autor den CIA unterstellt, sie hätten 30.000 Menschen ermordet, weil diese Lesen und Schreiben konnten. Dies ist m.E. eher dem Regime Pol Pots und den Roten Khmer zuzutrauen ("Killing Fields"), wie den USA.

Beim KGB "argwöhnte" man nur "von je her"... Wie man einem FAZ-Artikel über die Kriegsvorbereitungen des Warschauer Paktes zwischen 1950 und 1990 entnehmen kann, war dieser Argwohn systemimmanent, man könnte sicherlich auch von einem fetten Verfolgungswahn des Militärs bzw des Politbüros sprechen. Dieser legitimierte für die Führung der östlichen Armeen auch einen nuklearen Präventivkrieg gegen die Bevölkerung der westlichen Länder!
Auch bei der Eroberung Hannovers (Sitz des Heise-Verlages) wäre sicherlich Stadt und Umland atomar bedacht worden, sei es als Vorbereitung auf die "Befreiung" von sozialer Marktwirtschaft, Privateigentum auch an Medienunternehmen und Zeitungen und kranken politischen Ansichten, die ja in der UdSSR seit langem mit Psychopharmaka und Zwangseinweisungen "behandelt" werden. Sicherlich wäre von den real-sozialisischen Truppen auch der Mindeslohn branchenweit und ebenso flächenddeckend eingeführt worden und Schwupps wäre auch die kapitalistische Arbeitslosigkeit wieder beseitigt.

Mich schaudert immer wieder, dass in Telepolis solche ur-kommunistischen Thesen vorgetragen werden. Was versprechen sich die Redaktion und die Herausgeber davon? Werden sie - um mit der SPD-MdB Lopez zu sprechen - aus KGB-Mitteln dafür bezahlt?

Samstag, 8. November 2008

Es tut sich was in Hessen... aber leider nicht auf der Webseite der hessischen FDP! Keiner hat Zeit oder Lust sich dort zum neuen SPD-Kandidaten zu äußern.
Vielleicht sind alle auf der wunderbaren Verleihung des Freiheitspreises an Mario Vargas Llosa gewesen?

Apropos Liberale Veranstaltungen:
In der Tat wird auch auf der FDP-Webseite in lieblosester Weise auf die FNSt-Veranstaltung "hingewiesen", man könnte sagen auch dieser Termin wird hingerichtet. Es fehlt wiedermal jede Angabe
  • zum Veranstalter "Friedrich-Nauheim-Stiftung für die Freiheit", natürlich fehlt auch der Link auf deren Webseite, auf einen Ansprechpartner für weitere Informationen, Kontaktdaten? Fehlanzeige!
  • Es fehlt auch bei diesem Terminhinweis der Link zum Inhalt, Ablauf, Dauer
  • Letztlich fehlt jeglicher Hinweis zu einer Möglichkeit des interessierten Besuchers auf die Einladungsliste zu kommen.
Die FDP-Hessen ist ein elitärer Klüngel, der im eigenen Saft schmort, möchte sie es bleiben? Hat es die FDP-Hessen im gerade beginnenden Wahlkampf nicht nötig, die Besucher ihrer Webseite rudimentär mit liberalen Informationen zu versorgen?

Dann sollten die wenigen liberalen Termine mit noch mehr Engagement oder Sachverstand eingestellt werden. Der Begriff World-Wide-Web als die einfache Verknüpfung bestehender Informationen zum Nutzen der interessierten Besucher ist in der FDP-Hessen leider noch immer nicht verstanden worden. Man kann sich auf den kurzen, intensiven Wahlkampf "freuen" - die andere Parteien können es leider besser.
Wie kann ein MdB heute noch behaupten, "das Geld ist sicher"? Im Buch "Geld, Gold und Gottspieler" kann man sich informieren, wer warum mit dem erarbeiteten Wohlstand der Bevölkerung spielt.

Dienstag, 4. November 2008

Ach, ich stelle mir grad vor die vier aufrechten SPDler würden aus der SPD ausgeschlossen, aber sie würden ihre erworbene Mandate behalten.
Vier Leute, die einen vernünftigen Kurs wollen.... Und es gibt tatsächlich eine Alternative ohne Neuwahl des hessischen Landtages: die vier dulden eine CDU-FDP-"Minderheitsregierung", so wie die Linken eine SPD-Grüne-Regierung dulden werden. Sie könnten in der verbleibenden Zeit ihre Politik darstellen, als freie Abgeordnete "ohne Fraktion"? Sie könnten gemeinsam mit anderen Abgeordneten zeigen, was Hessen nach vorne bringt, ohne den Unsinn der Linken mitzumachen.
Also ich bin erstmal gegen Neuwahlen des Hessischen Landtages. Von dem Kosten und dem Aufwand mal abgesehen, haben die Hessen erst vor ein paar Monaten ihre Abgeordnete ins Parlament gewählt - diese haben sich wählen lassen. Ob es das Abgeordnetenleben einfach oder schwierg ist, gewählt ist gewählt, angetreten und das Mandat des Bürgers angenommen - jetzt heisst es für die Diäten auch arbeiten.
Die Rolle der Parteien , deren offiziellen Führungs- und geheimen Kungelkreisen ist mir in den letzten Jahrzehnten zu gross geworden, das sollte wieder rückgängig gemacht werden. Ich stehe weiterhin zu den Abgeordneten, die das hessische Volk vertreten. Mögen sie abstimmen, was ihnen das Gewissen sagt.

Montag, 3. November 2008

Auch heute habe ich wieder mit jemand gesprochen, der sich für Freie Marktwirtschaft interessiert, der erkannt hat, dass unsere Generation belogen und betrogen wurde und wird. Wir arbeiten und zahlen, was andere umverteilen und verschwenden.
Am Samstag Abend habe ich auch mit jemand gesprochen, über Renten, Staatsverschuldung, Freiheit und Gesundheitsreform.

Vielen fehlt noch der Mut diese Situation zu ändern, doch wir haben Vorbilder in Deutschland - gerade 20 Jahre ist es her, dass sich erst wenige, dann Hunderte, schließlich Tausende Menschen friedlich und unbewaffnet unter freiem Himmel trafen und schrien "Mir sin das Volk!". Das war mutig, angesichts der Gewehre und Panzer, der Spitzel und Verräter.
Hier und heute ist es noch einfacher - wir dürfen (noch) demonstrieren, wir brauchen nichts zu tun und nichts zu fürchten - ausser unserem Erfolg.

Es muss nicht auf der Strasse sein, es kann auch im Internet sein, z.B. mit einem solchen Blog? Wir haben technische Möglichkeiten, Ideen und wir haben etwas zu sagen - nämlich unsere Meinung! Vielleicht werden wir feststellen, dass mehr und mehr ähnliche Ansichten haben und wir uns gegenseitig unterstützen und die Freiheit fordern, stützen und fördern können.
Ein netter Artikel für Skeptiker: Krebs durch Handy-Strahlung aber ohne Funkmasten - ein Mitglied der VEB Angstindustrie
Es gibt sie in Hessen noch mehrfach, die aufrechten Sozialdemokraten, mögen die Linken schreien, giften und zetern. Wochenlang saß Fr. Metzger alleine da, jetzt hat sie Gesellschaft - ein Hoffnungsschimmer für die Rest-SPD.

Das war für diese bestimmt keine leichte Entscheidung, sich zu outen und ihre "Farbe bekennen". So kurz vor der Wahl war es wohl ihre letzte Möglichkeit, sie haben sich bekannt.

Es hätte früher sein können, das wäre schöner gewesen. Hatten sie dafür Chancen, Gelegenheiten? Ist es nicht die Aufgabe der und des Vorsitzenden, die Gelegenheiten und Möglichkeiten zu schaffen, alle Mitglieder bei ihren Bedenken abzuholen oder wurde "übersehen", dass man ALLE an Bord braucht. Hat Fr. Y die gleiche Überheblichkeit gegenüber den Fraktionskollegen angewandt, die sie gegen "die Hessen" nutzte, die ja zu 77% gegen diesen Wortbruch waren?

Bei Frau Simonis wurde ja viermal anonym "gemeuchelt". Dies hätte auf Frau Y. passieren können. Der Knall wäre noch größer gewesen, der Schaden für die hessische SPD noch größer und die Namen wären nicht offenbar geworden. Lediglich die machtgeile SPD-Frau hätte sich beerdigt.

Es gibt bestimmt einige Wähler, die SPD wählen wollen, aber wirtschaftlichen Verstand ebenfalls schätzen, den in der "Rest-SPD".

Sonntag, 2. November 2008

Apropos Geld

Ich möchte mal klarstellen "das Geld des Staates" ist das Geld der Bürger. Einnahmen des Staates sind Einnahmen der Bürger, die der Staat den Bürgern entzieht. Es werden nicht "Bundesmittel" eingesetzt, sondern Bürgergelder die aus Bundessteuern stammen.
"Steuergelder" oder "Haushaltsmittel" gibt es nicht, es gibt nur "ehemaliges Bürgergeld" und dieses musste von den Bürgern erstmal verdient werden.
Ich frage mich anlässlich eines Trupolis-Artikels, was eigentlich aus "der SPD" wird?

Der "linke" Teil der SPD steht doch gedanklich im Lager der konkurrierenden Parteil "die Linke". Wie gross ist der verbohrt linke Anteil an der SPD?
Geht die Entwicklung von USPD, SPD, und dann zur "Rest-SPD"?

Wird die Rest-SPD die Wähler noch mit den alten sozialistischen Formeln und Formulierungen weiter blenden können oder werden diese glaubwürdiger von "der Linken" übernommen? Wo beginnt die Rest-SPD die geänderte Realität einzusehen und den falschen Göttern abzuschwören und was bleibt dann von ihr noch übrig? Wie mächtig wird die Rest-SPD im Vergleich zu den demokratischen Parteien noch sein können?

Wann wird es geschehen?
Der Spagat zwischen linker und Rest-SPD wird m.E. in 2009 reissen, beim Schreiben des Wahlprogrammes, z.B. wegen Agenda2010, deren Notwendigkeit die "wahren Linken" ja noch nie verstanden haben. Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf, weil ja sonst das schöne linke Selbstverständnis Risse bekommen könnte. Wenn die Theorie nicht falsch sein darf, dann muss die Realität der Theorie halt angepasst werden - "Gottspieler" mit dem Glück der Bevölkerung.

Für welchen Nonsens und Unverstand die KPD-SED-PDS-WASG-Truppe noch immer steht ist klar, für was steht die Rest-SPD? Was passiert, wenn die Bevölkerung ebenfalls feststellt, dass sich die Geschäftsgrundlage der Rest-SPD mit dem Zusammenbruch der DDR und UdSSR verflüchtigt hat. Wieviele Wähler kann sie noch auf sich ziehen?

Sozialismus ist erwiesenermaßen ein falscher Weg, er brachte den betroffenen Völkern nur Unterdrückung, Unglück und Armut. Ok, den Pensionär Lafontaine und die anderen Funktionäre schert das herzlich wenig, solange sie nur an die Macht kommen, genausowenig wie Honneker und Mielke...

SPD quo vadis?

Samstag, 1. November 2008

http://www.fdp-hessen.de/webcom/show_article_pm.php/_c-181/_nr-1367/_cmt-da4396ec33526ba17b848ef79343370e/i.html
beschäftigt sich die FDP wieder mal nur mit den SPD-Funktionären... Was eine Verschwendung von Zeit und Mühen!

Wenn sich die FDP-Hessen doch mehr darum kümmern würde, den Bürgern zu erklären, welcher Mist auf sie alle zukommt, wenn die linken Spinnereien auf die Realität treffen. Dann können sich die Bürger SELBST eine Meinung bilden und sie werden - meine ich - darauf auch reagieren.
Klar wird die linke Klientel und deren finanziell Abhängige applaudieren, es muss aber auch denen klar werden, die den ganzen Unsinn bezahlen wird müssen. Nicht nur der frühere "Mittelstand" und die noch vorhandenen Leistungsträger, auch deren Kinder und Enkel büßen für die Verschwendungssucht und Staatsgläubigkeit der Ökopharisäer. Die Armen und die Reichen werden nichts beitragen, die einen weil sie nichts haben, die anderen weil sie es so drehen werden, dass sie nichts zahlen müssen. Es bleiben die dazwischen, denen doppelt, dreifach und mehrfach in die Tasche gelangt wird.
Vielleicht sollte man auch die kleinen Rentner und Behinderten nicht vergessen, denen es noch schwerer fällt, weiteren so sozial gemeinten Sonderopfern aus dem Wege zu gehen. Einem alten Mütterlein fällt die gestiegene Stromrechnung auch schwer zu zahlen, aber mögen sich die grünen-sozialistischen Gutmenschen ihre goldene Nase mit den Windkraftwerden verdienen. Das ist die wahre Umverteilung "von unten nach oben", von den Kleinen zu den angeblich sozialen Rot-Grünen.
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