Tims BLOG

Montag, 2. Juli 2018

Seehofer tritt zurück - in den verschiedenen Zeitformen

Ausschnitt: (c) Duden

PRÄSENSINDIKATIVKONJUNKTIV IIMPERATIV
SINGULARich trete zurückich trete zurück
du trittst zurückdu tretest zurücktritt zurück!
er/sie/es tritt zurücker/sie/es trete zurück
PLURALwir treten zurückwir treten zurück
ihr tretet zurückihr tretet zurück
sie treten zurücksie treten zurück
PRÄTERITUMINDIKATIVKONJUNKTIV II
SINGULARich trat zurückich träte zurück
du tratest zurück, tratst zurückdu trätest zurück
er/sie/es trat zurücker/sie/es träte zurück
PLURALwir traten zurückwir träten zurück
ihr tratet zurückihr trätet zurück
sie traten zurücksie träten zurück
PARTIZIP Izurücktretend
PARTIZIP IIzurückgetreten
INFINITIV MIT ZUzurückzutreten

Präsens

 
ichtret(e)⁵zurück
dutrittstzurück
ertrittzurück
wirtretenzurück
ihrtretetzurück
sietretenzurück

Präteritum

 
ichtratzurück
dutrat(e)⁷stzurück
ertratzurück
wirtratenzurück
ihrtratetzurück
sietratenzurück

Perfekt

 
ichbinzurückgetreten
dubistzurückgetreten
eristzurückgetreten
wirsindzurückgetreten
ihrseidzurückgetreten
siesindzurückgetreten

Plusquam

 
ichwarzurückgetreten
duwarstzurückgetreten
erwarzurückgetreten
wirwarenzurückgetreten
ihrwartzurückgetreten
siewarenzurückgetreten

Futur I

 
ichwerdezurücktreten
duwirstzurücktreten
erwirdzurücktreten
wirwerdenzurücktreten
ihrwerdetzurücktreten
siewerdenzurücktreten

Futur II

 
ichwerdezurückgetretensein
duwirstzurückgetretensein
erwirdzurückgetretensein
wirwerdenzurückgetretensein
ihrwerdetzurückgetretensein
siewerdenzurückgetretensein

Sonntag, 1. Juli 2018

Jaron Lanier: Delete your social media accounts

Jemand hat mich auf diesen Beitrag hingewiesen: http://www.schleckysilberstein.com/2018/06/jaron-lanier-das-wichtigste-buch-2018-ist-kompakt-und-rettet-deine-seele/ und ich möchte dazu gerne ein paar Worte kommentieren, solange ich es noch darf.

  1. Ich verliere meinen freien Willen nicht, weil/wenn ich einen Teil meiner freien Zeit in den sozialen Netzen verbringe, lese, antworte, kommentiere, like
  2. Seit ich den Konsum von Mainstreammedien in Schundfunk und Müllpresse fast völlig eingestellt habe, habe ich deutlich mehr Lebensqualität, Freude und Erfolg. Ich bekomme genügend und bessere Nachrichten mit, da und wenn meine vielen Freunde aus den sozialen Netzen etwas für wichtig halten und empfehlen. Die Qualität ist wesentlich besser als in der Journallie.
  3. Soziale Medien machen niemand zu etwas, was er/sie/es nicht schon vorher war. Wer ein Arschloch ist, wird es auch in den sozialen Medien sein, vielleicht es mehr raushängen lassen, weil man sich unbeobachtet glaubt, es folgenlos zu sein scheint. Viele Vernünftigen lesen, schweigen nur, schaudern still vor sich hin
  4. Nach 10 Jahren intensiverem Vergleich, was "Tagesschau" und andere Müllmedien an Halbwahrheiten verbreiten und was der vollständige Kontext und die weggelassenen, alternativen Fakten sind, kann ich wohl cum grano salis feststellen, dass die Bevölkerung von den Mainstreammedien massiv belogen und betrogen wird, aber dank des noch offenen Internets doch noch viele Originalquellen, Analysen und Kommentare nur wenige Klicks weit entfernt sind. Man kann sich informieren.
  5. Dank der sozialen Netze hat meine unbedeutende, irrelevante Meinung eine weitere Verbreitung, als ich sie in den klassischen Medien und ihren Filtern je erreichen könnte.
  6. Ich habe in den sozialen Netzen viele Menschen gelesen, kennen und schätzen gelernt, die meine Toleranz und meine Empathie für die unglaubliche Dummheit vieler meiner Mitmenschen umfassend verbessern halfen. Danke, werte Freunde!! Danke!
  7. Twitter u.ä. macht nicht satt, es macht nicht glücklich. Das macht ARD und ZDF auch nicht. Das hat übrigens auch niemals jemand behauptet. ;-)
  8. Niemand hat die Absicht den einzelnen Menschen ihre Würde zu belassen. Schon gar nicht die Politiker, der Staat, die Medien, die Religonen/Sekten / Kirchen. Dafür muss man immer kämpfen, gegen jeden Angriff.
  9. Menschen, die sich über die sozialen Netze mit anderen Menschen organisieren und kommunizieren, koordinieren sind für die Herrscher wesentlich schlechter zu belügen oder herumzuschubsen. Daher dient es der Obrigkeit wenn die Menschen sich selbst aus dieser Möglichkeit zurückziehen, es dient nicht der Freiheit der Menschen.
  10. Viele Menschen hassen ihre Mitmenschen. Den Servern von Facebook sind die Menschen schlicht egal. Sie behandeln jeden gleich (schlecht/gut), wie es ihnen Menschen beigebracht und beauftragt haben. Jeder ist für seinen Zustand SELBST verantwortlich, auf wen oder was man hört / was man liest und welche Handlungen man daraus ableitet.
Mit einem Wort: m.E. ist das Buch SCHLECHT.

Samstag, 19. Mai 2018

Die "neue" Datenschutzgrundverordnung und deren Auswirkungen auf privates Fotografieren

Hallo, Fotografen in Europa!
Obwohl ich mich schon etwas länger mit der EU-DSGVO auseinandergesetzt habe, hat mich erst jetzt ein Artikel zu den Auswirkungen auf mein Hobby des Fotografierens "wach" gemacht. https://www.instagram.com/timbeil/

Ich betrachte das unabhängig von dem Zwang die eigene Webseite, Newsletter, Verträge oder Auftragsbedingungen an die Rechtslage anzupassen.
Ich möchte hier eine Link-Liste beginnen, wo ich Artikel oder Postings teile, die ich interessant finde. Ich bitte um Unterstützung, nennt weitere Links zum Thema, teilt und verbreitet die Kunde!

ErwG. 18:
Diese Verordnung gilt nicht für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die von einer natürlichen Person zur Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten und somit ohne Bezug zu einer beruflichen oder wirtschaftlichen Tätigkeit vorgenommen wird. Als persönliche oder familiäre Tätigkeiten könnte auch das Führen eines Schriftverkehrs oder von Anschriftenverzeichnissen oder die Nutzung sozialer Netze und Online-Tätigkeiten im Rahmen solcher Tätigkeiten gelten.
Für die heutige Zeit wenig erstaunlich aber um so beispielhafter wird also ausdrücklich sogar die Veröffentlichung in sozialen Netzwerken vom Anwendungsbereich der DSGVO ausgeschlossen, solange dies ohne Bezug zur beruflichen oder wirtschaftlichen Tätigkeit geschieht. Dies ist eine äußerst weite Nutzungsmöglichkeit. Für private Schnappschüsse im Urlaub, auf der Straße oder zu Hause dürfte es also bei den alten Grundsatz-Ausnahme-Regelungen der §§ 22, 23 KUG bleiben.

Mittwoch, 2. Mai 2018

Über Künstler und Kulturschaffende

Die selbsternannten "Künstler", "Kulturschaffenden" und "Intellektuellen" verstehen sich wohl in weit überwiegender Zahl als rote Garde mit dem natürlichen Recht einer gesellschaftlichen Anerkennung und Finanzierung und der Pflicht zur sozialistischen Kritik des bürgerlich oder ökonomisch Seienden. Brotlose Künstler früher, die sich um ihrer Selbstachtung willes zu Märtyrern ihrer "Kunst" hochstilisieren, Neider der Erfolgreicheren und aller freien Leistungsträger.

Sie sind in den seltensten Fällen erfolgreiche Produzenten für einen freien (Kunst- oder Kultur)Markt, sondern sind vielfach mäßige Autodidakten, Möchtegerne, Amateure mit mehr oder weniger Talent oder Gespür für die Schönheit, den Nutzen oder die Realität. Die wenigen, guten Leute verdienen auch gutes Geld. Dafür werden sie vom Künstlerproletariat gehasst und beneidet.

Von der sozialistischen Politik für 30 Silberlinge in völlige Abhängigkeit gebracht, wollen und müssen sie der Regierung gefallen, die ihnen Brotkrumen aus dem eigenen Futtertrog zuwirft. #GEMA #VGWORT