Tims BLOG

Freitag, 23. Oktober 2015

Warum habt Ihr nichts gemacht, als es schon wieder zur dt. Diktatur kam?

Wer hats gemacht??
WIR haben's gemacht!!

Na, wir alle haben mitgemacht!
Wir alle haben genickt, wir alle haben geklatscht!
Wir alle haben geschwiegen, wir alle haben weggeschaut!
Wir sind weiter arbeiten gegangen, haben unsere Steuern brav bezahlt. Wir sind nicht negativ aufgefallen.
Wir haben gewählt, wir haben auch ein wenig demonstriert!

Die Kanzlerin war uns allen sehr sympathisch Egal, was sie alles für riesige Fehler gemacht hat - wir alle haben ihr verziehen. 

Wir haben geglaubt, was man in den Tagesthemen gesagt und gezeigt hat. 
Wir alle haben unseren Parteiführern geglaubt, das wird schon alles klappen! Wir schaffen das!
Wir haben den wenigen Zweiflern und Warnern NICHT geglaubt, wir haben sie alle für verrückt erklärt. #Spinner #Rebellen #Outlaws

Wir konnten und wir WOLLTEN uns nicht ausmalen, wie das alles weitergeht.
Wir alle wollten uns nicht darum kümmern, wir hatten anderes zu tun, was uns wichtiger erschien!


Sonntag, 4. Oktober 2015

Die Dolchstoß-Legende im üblichen Einsatz bei den Freidemokraten

Viele "Liberale" machen eine politische Beschäftigung mit fremden Beiträgen in den sozialen Netzen (z.B. Posts, Kommentaren, Links) oder in der meist missgünstigen Presse noch immer davon abhängig, ob ihnen der dort gewählte "Duktus" angenehm genug ist.

Mir ist leider noch immer nicht ganz klar, auf welchem hohen Ross sie noch über ihren Parteifreunden und Mitbürgern zu sitzen glauben. Vielleicht wollen sie damit überspielen und verdecken, dass sie mit den dort so "blumig" ausgedrückten politischen Positionen, Fragen oder Themen intellektuell überfordert sind selbst keinenfalls leben können? Es gibt schließlich gute Gründe, warum die FDPler großflächig aus fast allen Parlamenten herausgeflogen sind.

Es ist aber keineswegs unter ihrem hohen Niveau und Stil, en passant ein paar Gemeinheiten zu kommentieren und/oder sich z.B. von dem Parteifreund öffentlich maximal zu distanzieren, ihn / sie zu diskriminieren und als Outlaw zu bezeichnen, während sie sich einfach mal selbst als den "weißen Ritter" darstellen, hinter dem die gesamte Partei stehe. Sie fordern öffentlich die Unterwerfung, Widerruf der missliebigen Position, den Rückzug.

Natürlich wird das forciert und äußerst selbstsicher vorgetragen, obwohl es durch NICHTS gerechtfertigt werden kann, denn es gibt KEINE Partei-Satzung, die ein solche Waffe in die bissige Hand irgendwelcher selbsternannter Rächer des FDP-Stils oder der Würde legen. Es geht hier um einen Psychokrieg gegen die Person, die entnervt und gezwungenermaßen ihre unbestreibare und legitimen Posten aufgeben sollen.

Freitag, 25. September 2015

Die Kanzlerin stirbt - Es lebe die neue Kanzlerin

In meinen Feeds taucht in den letzten Tagen die CDU-Vize Julia Klöckner​ immer wieder mit neuen Ansätzen rund um das Thema Flüchtlinge auf. Jeder Ansatz ist noch dümmer als der Vorherige, also ideal geeignet für die deutschen Schlafschafe und hohlen Nüsse, die noch Volksfrontparteien wählen.

Was ist eigentlich mit der Karriere von Lygen-Ulla, die so brav, tapfer und erfolglos jeden neuen Posten und jede neue Aufgabe angeht, die ihr gestellt wird. Das WIR entscheidet ... sich lieber für jemand jüngeren? Bessere Beine? Hübschere Figur? Wenn man kaum politischen Inhalte und kaum Persönlichkeit hat, dann müssen und können Äußerlichkeiten über den Wahlausgang entscheiden, wie die FDP in HH gezeigt hat.
Das wäre übel, sehr übel. So ist das Leben in der Politik, Zensursula. Dumm gelaufen, vielleicht.

Cui bono?

Hat die gleichgeschalteten Presse wohl einen Anruf von entscheidender Stelle erhalten, noch jemanden aus der Union medial aufzubauen, falls die alte, nutzlos gewordene Kanzlerin verstoßen werden muss?

Den dumpfen Mitgliedern im Kanzlerinnenwahlverein wird es egal sein. Echte Liebe oder Freundschaft kann es dort nicht geben. Niemand gönnt dem Parteifreund ja das Schwarze unter dessen Fingernägeln. #Piranhas-becken #Haie

Der klassische Weg in den Abgrund - Misstrauen, Selbstüberschätzung, Intervention, Lüge

Die unfähigen wie gutmeinenden Politiker (und Manager) machen immer wieder die gleichen Fehler, die von klassisch-liberalen Ökonomen, schon immer beklagt und bekämpft werden:

1. Sie vertrauen nicht den Mitmenschen, dass diese selbst eine Lösung finden. Diese Politiker vertrauen auch nicht dem freien Markt, die Nachfrage durch Angebote zu befriedigen. Sie vertrauen nicht dem Ideenreichtum, der Findigkeit, der Intelligenz des Schwarms. Sie vertrauen nicht der menschlichen Solidarität, der Freundlichkeit und der Herzlichkeit der Mitmenschen. Sie vertrauen nicht der Fähigkeit vieler Menschen, durch ihr Handeln einen gemeinsamen Nutzen für viele zu schaffen.

2. Sie meinen, dass sie den STAAT als Werkzeug eingreifen lassen können und sollen. Sie meinen, dass DER STAAT und die Staatsdiener leisten können und werden, was die Mitmenschen und der Markt nicht leisten. Sie meinen, dass Gesetze und Verordnungen, Behörden und Ämter, Staatsdiener und ehrenamtliche Helfer die Situation nachhaltig verbessern könnten. Diese Politiker meinen, dass man an wenigen Stellen eingreifen kann. Sie meinen, dass damit das gewünschte Ergebnis erzielt werden kann. Sie meinen, dass bei dem Eingriff keine bemerkenswerten Nebenwirkungen verursacht werden.

3. Diese Politiker benutzen die Staatsgewalt um eine Situation zu verändern, die den Bürgern und dem freien Markt eine geeignete Reaktion ermöglichen würde. Sie knebeln und fesseln den Markt ("Regulieren!"). Sie schaffen Markt-Eintrittshürden. Sie be- oder verhindern den freien Handel mit anderen Regionen und Ländern. Sie besteuern Gewinne und steigern die Risiken. Sie setzen gesetzliche Mindestpreise über dem Marktniveau.

4. Diese Politiker versprechen den Betroffenen und den sich betroffen fühlenden Schlafschafen, dass sie selbst eine politische Lösung hätten. Sie versprechen, dass den Betroffenen bald geholfen würde. Sie versprechen die dafür entstehenden Kosten und Lasten für die versprochene Lösung anderen Leuten überzustülpen.

Am Ende stellen sie fest, dass die neue Situation keineswegs besser, sondern weitaus schlechter ist als vorher, woraufhin sie die gleichen Maßnahmen nochmals verstärkt anwenden. Das nennt man die "Interventionsspirale" und ist der Weg zur Krise, zum Abgrund, zu Hass, Neid, Wut, Elend und Armut - für ALLE. #Gratulation

Dienstag, 14. Juli 2015

Staatliche Professoren und deren Toleranz, Kritikfähigkeit und Führungsverhalten

In den letzten Tagen haben bei mehreren Gelegenheiten einige Professoren den jeweiligen Organisationen, denen sie führend angehörten, den Rücken zugekehrt, sind von Funktionen und Posten zurückgetreten, vielfach gleich aus der Organisation ausgetreten.. Viele taten es leise und unauffällig, manche taten es mit einem sehr lauten Knall.

Grundsätzlich sollten doch staatlich bestqualifizierte, professionelle Wissenschaftler mit Feedback und eventueller Kritik durchaus professionell umgehen können, denn die Wissenschaft verbessert sich im allgemeinen nur durch die Erkenntnis von FEHLERN und den nur aus bisherigen Fehlern und Irrtümern stammenden Unzulänglichkeiten. Wissenschaftler stellen objektive Theorien auf und lernen nur durch FALSIFIKATION, wo sich die Theorien als nicht tragfähig entpuppen und den Platz für neue, bessere, tragfähigere Theorien schaffen.

Andererseits lässt die Wissenschaftsgeschichte erkennen, dass neue Ideen und Kritik an den herrschenden Lehrmeinungen sich schon immer schwer getan haben.

Könnte es sein, dass viele Mitglieder von staatlichen Organisationen (Behörden, Staatsunternehmen) und staatlichen Bildungsanstalten (z.B. Professoren, Assistenten, Lehrer) irgendwie ein besonders zerrüttetes Verhältnis zu Kritik und Feedback erworben und perfektioniert haben?

Wenn ja, wie könnte man dem entgegenwirken, dass z.B. die Professoren nicht jeden (leicht) kritischen Beitrag als brutale Majestätsbeleidigung empfinden und daraufhin alles gleich komplett hinschmeissen? #VerbrannteErde

Wie würde dies wohl sein, wenn die Bildung NICHT größtenteils aus und für den staatlichem Sektor käme? Wenn es mehr Markt, mehr private Nachfrage und mehr private Angebote für Wissenschaftler gäbe?

Montag, 13. Juli 2015

Die gesetzliche Miet(preis)bremse WIRKT

Der gesamte Markt reagiert auf die einseitige politische Intervention genau so wie klassisch gebildete Liberale es schon immer befürchtet haben und anders, als es die dummen Sozis geWOLLT haben:

Es werden in Dtl von PRIVATEN Investoren kaum noch neue, günstige Wohnungen geplant und gebaut.

Wenn aber das private Angebot an Wohnungen Jahr für Jahr ganz automatisch zurückgeht (natürlicher Schwund), dann wird bei gleicher oder steigender Nachfrage nach Wohnungen der bestehende Wohnraummangel wohl noch größer werden.

Aber über den Mietpreis DARF das nicht geregelt werden, also werden die zementierten Preise auch keine neuen privaten Investoren anlocken, sich gegen die steigende Bürokratie und die politischen Eingriffe zu stemmen.

Sicherlich werden viele Kommunen dann bald den STAATLICHEN Wohnungsbau verstärken. Das schafft neue, sichere Arbeitsplätze für die geschäftsführenden Genossen in den volkseigenen Wohnungsbau- und -mangelverwaltungs-Gesellschaften. Das schafft Abhängigkeit und Anpassung der Bürger an die "richtigen" Eigenschaften, um auf den Wartelisten nach vorne zu kommen. Viele von uns kennen das System noch aus der DDR1.0.

Es lebe die staatliche Plattenbau-Siedlung! Sie lebe HOCH, HOCH, HOCH !

Sonntag, 21. Juni 2015

Streit bei den "Liberalen" aller Parteien und Vereinen - Betrachtung eines bewährten Schemas

Ich finde an der aktuellen Diskussion der Äußerungen und Verhalten um den Hayek-Club e.V. interessant, dass dort einige Schemata auftauchen, die nach meiner Beobachtung in Dtl gerne auch sonst als in der (politischen) Diskussion eingesetzt werden. Das Schema sehe ich auch angewandt bei und gegen die  FDP, den Liberalen Aufbruch, gegen und von der AfD (Lucke vs Petry), von und gegen die PdV, beim Hayek-Club Berlin​ e.V (Horn vs Habermas). und auch bei und in der Liberalen Zukunft e.V.

Ping

Ein Funktionär / eine Vorsitzende (A) behauptet öffentlich in irgendeinem Medium oder Kommunikationskanal irgendeine Position (B) und beruft sich dabei auf die eigene (führende Funktion und) Mitgliedschaft in irgendeiner Organisation (C), die sich demokratisch nennt.
Es ist also nicht irgendeine Privatperson, die sich so äußert, sondern für den meist unbedarften Leser vor allem die Organisation C, die da "spricht". (Lüge#1).
Dabei wird direkt oder indirekt jemand anderes (D) ab- oder ausgegrenzt (Lüge#2).
Ob die gesamte Organisation C die Position B oder die Abgrenzung zu D mehrheitlich so beschlossen hat oder gar einvernehmlich teilt, ist dabei egal (Lüge#3).

Pong

Jemand (X),
der die Person A nicht (mehr) mag
und/oder
diese Position B nicht teilt
und/oder
die Organisation C (nicht) (mehr) mag
und/oder
die Abgrenzung von C gegen D nicht (mehr) teilt,
der/die widerspricht A (auch) öffentlich und stellt wahrheitsgemäß fest, dass
die Position B nur persönliche Meinung von Funktionär A
und/oder
es keinen stützenden Beschluss der Organisation C zum Thema B gibt
und/oder
es (k)einen Grund und schon (gar k)einen Beschluss für die "Abgrenzung" von C zu D gibt.
und/oder

Das kann X noch steigern, indem behauptet / veröffentlicht wird, dass
Die Position B oder die Abgrenzung zu D der Satzung der Organisation C widerspricht

Dies kann X noch steigern, indem öffentlich gezeigt wird, dass
Funktionär A keine Ahnung vom Thema B
und/oder
Funktionär A keine Führungspersönlichkeit ist / hat.

Ping

Üblicherweise wird A dann X als "Angreifer" empfinden und sich "gegen X wehren":

  • X möge seine einzelne Kritik (wenn überhaupt notwendig) doch bitte nur INTERN und auf dem Dienstweg vorbringen (wo man sie leichtestens ignorieren kann).
  • X hätte (im Gegensatz zu A) überhaupt kein formales Recht im Namen der Organisation C zu sprechen
  • X solle unterlassen seine Mitgliedschaft bei C öffentlich zu erwähnen.
  • X spalte die Organsation C, schaffe Unfrieden, Streit!
  • Der Öffentlichkeit sollte man nicht zeigen, dass man in C "uneinig" sei, denn "der Wähler mag das nicht!!" #Geschlossenheit
  • X sei nicht loyal zur Organisation C, für die A spreche
  • X solle doch Mehrheiten für seine Position suchen, sich wählen lassen und könne dann (s)einen Kurswechsel vornehmen - vorher bestimme A eben alleine.
  • X solle doch austreten, wenn ihm etwas nicht passe!
  • X könne doch nach #Somalia auswandern!
  • X passe nicht in die Origanisation, sei -im Gegensatz zu A- nicht "teamfähig", nicht integrierbar,
  • X sei IMMER störend, STETIG meckernd, NUR kritisch - NIE konstruktiv - habe früher schon dauernd Mist erzählt
  • X sei typisch für eine geächtete Minderheit (Geschlecht, Herkunft, Alter, sexuelle Orientierung)
  • X würde von den Respektspersonen Y und Z schon lange gemieden, geschnitten, ignoriert, was ALLE in der Organisation C wüssten

Pong

#Eskalationsspirale #Rücktrittsforderungen #Streit #Flügelbildung #Mobbing #Spaltung #Rückzug und/oder #Austritt der Unterlegenen

Bisherige Aktivisten ärgern sich, ziehen sich zurück. Vorstände von C treten zurück.
Ruhebedürftige, zahlende Mitglieder treten aus. Interessenten, Sympathisanten, Spender und Wähler von C und D wenden sich von C und D angewidert ab.

Ping

Ein Teil der Blogger und Kommentatoren schlägt sich auf die Seite von A
Befürworter, Freunde, Wasserträger und Nutznießer von Funktionär A, Position B und der Abgrenzung gegen D prügeln auf X und seine Freunde ein, als seien sie von D.

Der Funktionär A wird einige Zeit später übrigens die "grundlegende" Position B aufgeben und mehr oder weniger öffentlich zum Gegenteil von B aufrufen.
Die Mitglieder von D werden wenig später ein "strategischer, natürlicher" Partner werden, wenn nicht gar zum Eintritt bei C eingeladen, solange sie es nur A richtig danken.

Spiel, Satz und Sieg - für niemand

Dies alles wird von der Öffentlichkeit aufgenommen und führt zu weiteren Schäden. "Hemmungsloser Streit in C!" lautet dann die Überschrift der missgünstigen Medien und ihrer Paladine.

Der Einfluss von C und D sinkt. Auch das Ansehen von A und X ist nachhaltig beschädigt.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Gratulation allen Funktionären, die meinen, dass sie auf solche Arten "aufsteigen" wollen!
Eine Warnung an alle Mitglieder und Wähler aller Organisationen,
  • sich für die Organisation C zu Wort zu melden
  • einem Funktionär öffentlich zu widersprechen (Ende der Karriere!)
  • für "abweichende" Meinungen einzutreten, für Zusammenarbeit, Vielfalt und Diversity zu kämpfen.
  • solche Personen wie Funktionär A nochmals für irgendein Amt zu wählen. 

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