Tims BLOG

Samstag, 10. März 2012

Leerverkäufe und die Linken

Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler spricht im Bundestag:
"Ich habe null Verständnis, wenn Sie mit fallenden Aktien, die Ihnen nicht einmal gehören und die Sie sich noch nicht einmal geliehen haben, Gewinne machen können."
Da kann man ganz einfach aushelfen: Link, googlen wäre natürlich auch gegangen, wenn man von den (Tausenden) Ministerial-Mitarbeitern nicht gefüttert wird.
Der Autor findet auch den folgenden Zwischenruf beispielhaft für die "Denke" in der SPD:
(Hubertus Heil [Peine] [SPD]: Sie sind in der Regierung, Herr Minister!)
Der Minister gibt öffentlich zu, etwas nicht zu verstehen und die SPD fordert ihn sogleich auf, IRGENDETWAS zu UNTERNEHMEN, also den Bürgern, die etwas vom Thema verstehen, die ihren Nutzen darin erkennen, diese Tätigkeit gleich zu verbieten?!? 

Und es kommt noch schlimmer, aus LIBERALER Sicht, denn Rösler nimmt den Faden auf und spricht:

Deswegen ist es klug, ungedeckte Leerverkäufe zu verbieten. Genau das hat die Bundesregierung getan. Wir setzen uns dafür ein, dieses Verbot von ungedeckten Leerverkäufen nicht national, sondern international, also europaweit und weltweit, durchzusetzen.
(Ulla Lötzer [DIE LINKE]: Das wurde aber auch Zeit! Bis Ende nächsten Jahres!)
Wir hoffen sehr, dass Sie auch an dieser Stelle an unserer Seite stehen. Denn wir brauchen noch weitere Regulierungen auf dem Finanzmarkt. Ihre Antwort auf die Frage der Regulierung ist eine Finanztransaktionsteuer.
(Hubertus Heil [Peine] [SPD]: Eine Antwort!)
Das ist mir zu wenig. Das ist nur Abkassieren und kein Regulieren. Wir brauchen mehr, wenn wir die Finanzmärkte weltweit in den Griff bekommen wollen.
[...]
Wenn wir Vertrauen schaffen wollen, dann ist das die Aufgabe für die Vertreter der sozialen Marktwirtschaft. So wie Ludwig Erhard damals mit dem Kartellrecht einen wesentlichen Baustein in das Fundamt der sozialen Marktwirtschaft eingefügt hat, muss die jetzige Politikergeneration, die sich der sozialen Marktwirtschaft verpflichtet
fühlt, eine kluge Finanzmarktregulierung in das System der sozialen Marktwirtschaft mit einfügen.

(Beate Müller-Gemmeke [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Dann machen Sie das! Sie sind doch in der Regierung!)
Danke, Dr. med. Rösler, für diese klaren Aussagen. Das ist dem Autor zu wenig liberal und zu viel Sozialismus und totalitaristischer Staat, der weltweit die Wirtschaft, die Industrie, die Energie und die Finanzen in SEINEM Griff haben will. DAS ist m.E. keineswegs mehr LIBERAL, das ist NUR noch totalitaristischer Sozialismus. Und sowas aus dem Munde des momentanen FDP-Bundesvorsitzenden?!? Viel Erfolg bei ihren neuen Freunden, den Linken, den GRÜNEN und der SPD.

p.s.
Der Autor fordert mindestens zwei Semester Ökonomie (der Wiener Schule) als Pflichtveranstaltung bei jedem Studiumsfach mit Prüfung und Erwähnung auf dem Diplom o.ä..

Samstag, 25. Februar 2012

Wie wurde ich, was ich bin - Liberalismus HowTo

Liberale müssen immer für die Freiheit der Menschen weiterkämpfen - seit 300 Jahren machen wir das - jeden Tag, jede Stunde an jedem Ort - Für die Freiheit der Menschen gegen die Neosozialistischen Ausbeuter in allen Parteien.
Man hat erst verloren, wenn man aufgibt (George Patton, US-Army)
Wenn ein FDP-Mitglied meint, in der FDP keine "Genossen" zu kennen, das bedeutet natürlich nicht, dass es keine sozialdemokratischen bis neosozialistischen Genossen in der FDP gibt, sondern nur etwas über den, der sowas sagt / schreibt.

Ganz ehrlich: Ich habe das früher auch nicht gemerkt, wenn die Genossen die anderen Parteifreunde und mich seit Jahrzehnten über den Tisch gezogen haben - wir empfanden das tatsächlich als FDP-"Nestwärme".

Dann habe ich begonnen, in der EiFrei mir radikalere Denkanstöße zu holen. Mir ist beim Lesen mancher Artikel die Luft weg geblieben. Ich habe über die dort vertretenen, verwegenen Thesen und Ideen jeweils lange nachdenken (müssen?). Erst waren es Spinnereien, Theorie - dann, mit der Zeit - habe ich verstanden, um was es den Autoren geht: Um die Freiheit der Menschen. Um Verantwortung. Um Dialog, um Diskurs.
Mit dem Zweifeln fängt es an - man beginnt selbst zu denken, zu überlegen und stellt fest: es GIBT Tausend Alternativen, AUSSER alles und immer nach dem starken, großen Staat zu rufen, wie es auch die meisten FDPler heute umgehend und fast grenzenlos tun.

Dann habe ich u.a. Bücher von dem bekannten Liberalen Roland Baader gelesen.
Von Prof. Hoppe las ich "Demokratie - der Gott, der keiner ist" und wieder hat es mir die Sprache verschlagen, aber auch viele, viele Scheren aus meinem Kopf entfernt. 
Ich habe vieles Altbekannte neu durchdacht, erkannt und jetzt BIN ich aus vollem Herzen und mit Überzeugung (erst) ein LIBERALER. 

Ich las Adam Smith, Hobbes, Locke etc und lese Ludwig von Mises, Ich lese von Hayek und viele Andere. Ich folge Blogs, wie dem A-Team, Jan Filters Blog, INSM, uvam - das war gar nicht schwer, nicht teuer - aber spannend, erleuchtend, hilfreich.
Ich lese fast keinen Spiegel-Artikel mehr, keinen Focus, keine ZEiT, keine Süddeutsche, keine TAZ, kein Neues Deutschland. Kein Monitor, kein Report, keine Hessenschau und bin doch viel schneller und viel besser über wichtige Themen informiert, als je zuvor - über das WWW und dank der Empfehlungen meiner vielen Freunde.
 

Bürger haben sehr recht zu (ver)zweifeln: der Liberalismus und FDP haben kaum noch Berührungspunkte. Diese FDP ist m.E. leider eine sozialdemokratische Partei, die noch bekannten FDP- Führungskräfte sind nicht die Bohne demokratisch, geschweige denn noch im klassischen Sinne liberal.

Letztlich stelle ich für mich fest: Die FDP-Gliederungen, die ich kenne, sind gedanklich / philosophisch leider fast völlig tot. Diese FDP mit ihrer "Führung", ihrem Nachwuchs, ihren Mitgliedern ist kaum mehr zu Diskussionen fähig. Keiner davon kann oder will noch argumentieren, keiner davon WILL sich prüfen, ringen, kämpfen, obwohl das doch so sehr gebraucht wird - in Gießen, in Hessen, in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt: Für die Freiheit der Menschen.

Samstag, 11. Februar 2012

Bundesrat gegen Steuersenkungen?

Der Autor sieht es so: Nach 2009 hatte "unsere" Koalition unter Merkel alle Möglichkeiten in Bundestag UND Bundesrat, aber sie WOLLTE sie nicht wahrnehmen, um nur ja die NRW-Wahl zu gefährden.

Dabei sind ihnen unsere "FDPler" nicht in die Parade gefahren, ganz im Gegenteil (@Westerwelle, Solms, Wissing, Fricke, et al).

Das Merkelsche Aussitzen hat klare Gefahren und dieses für alle absehbare Risiko ist jetzt zur absoluten Gewissheit geworden - natürlich setzen die respektlosen Oppositionsparteien des Bundestags wieder alles daran, die bewährte Verfassung Dtl. auszuhebeln und die Gesetzgebung der Koalition über den Bundesrat als Ländervertretung zu blockieren, wie es der Vorzeige-SPDler Lafontaine ja initiiert und vorgemacht hat.

Andererseits muss man festhalten, dass auch seit 2009 die Union keinerlei Lust oder Anlass verspürte, den Steuersenkungsplänen ihres Koalitions"partners" FDP zuzustimmen oder sie gar in die Wirklichkeit zu überführen. Die Union unter der SED-Sekretärin Merkel ist keine Steuersenkungspartei, sondern war und bleibt eine sozialistische Steuererhöhungspartei reinsten Wassers.

Die "stille Zeit" vor der NRW-Wahl 2009 ohne jeglichen politischen Fortschritt, ohne Reformen, ohne Koalitionserfolge war von der Union gewünscht, gewollt, ersehnt. Die Tränen der Union, dass nun "zufällig" der Bundesrat mit der Mehrheit der Bundestags-Oppositionspartei SPD sich gegen die nützlichen Steuersenkungs- und Aufgabenverminderungspläne stellt, sind nach Meinung des Autors "Krokodilstränen" oder vom vielen Lachen über die FDP.

Selbst die FDP-MdB, die sich mehrheitlich seit ihrer Regierungsmitgliedschaft für keine freche Lüge und keine Riesendummheit zu schade waren, sind nicht wirklich tief getroffen. Deren Blick geht auf 

  • das Wachstum staatlichen Budgets, 
  • auf weiteres Wachstum der zwangserhobenen Steuern, 
  • Wachstum der staatlichen Ausgaben
  • Wachstum der Staatsquote,
  • Wachstum der Staatsverschuldung
  • Wachstum der Bürokratie
  • Wachstum des eigenen Einkommens aus der Steuerzahler Taschen.
Wenn Liberale den FDP-MdB noch wenigstens ein Wort glauben könnten, schon liberale Erfolge oder wenigstens ein Bemühen um liberale Inhalte oder Ziele verspürt hätten - vielleicht hätte man auch dieses Versagen verziehen. Aber in der Situation kann man nur sagen:
Tja, das war ein Schuss ins Knie, Parteifreunde!

Montag, 30. Januar 2012

Wachstum!?

Die FDP-Führer und die Boygroup zeigen allen, was sie von WACHSTUM verstehen:
  • Die staatlichen Steuereinnahmen WACHSEN auf nie gekannte Höhen,
  • die Abgaben für die Gesundheitsversorgung WACHSEN
  • die dt. Gesetzbücher WACHSEN auf nie gekannte Dicke und Kompliziertheit,
  • die Stimmenanteile der politischen Konkurrenten und des angeblichen Koalitionspartners WACHSEN,
  • der Hass auf Deutschland unter den europ. Bevölkerung bei dem Aussenminister Guido Westerwelle WÄCHST,
  • die Staatsschulden aller Ebenen WACHSEN,
  • die Bürokratie aus und in Brüssel WACHSEN,
  • die Schulden der Bundesbank WACHSEN,
  • die Schulden aller EURO-Länder WACHSEN,
  • die Rettungsschirme WACHSEN,
  • die Mitgliederzahlen und die Umfrageergebnisse der FDP haben MinusWACHSTUM
  • ...
Sven Kortmann stellt auf Facebook fest:
Wirtschaftswachstum ist KEINE politische Kernaufgabe. Und erst recht KEINE LIBERALE! Unendliches Wirtschaftswachstum ist eine BEWUSSTE LÜGE der Politik im Allgemeinen. Verantwortungslose Politiker aller Parteien machen seit Jahrzehnten nichts anderes als vorhandene Steuern umzuverteilen oder neue Steuereinnahmen zusätzlich auszugeben. Reicht das nicht aus, werden Schulden gemacht. Das erhoffte Wirtschaftswachstum dient nur einem Zweck: Haushälter die DIESES neu ausgeben, laufen nicht Gefahr, dass Sie Umverteilen müssen. Es wird Zeit, das die Bürger Umdenken, denn jeder dazugewonnene Steuer-Cent sollte NICHT "ausgegeben", sondern "zurückgegeben" werden. Solange wir das nicht begreifen, werden wir auf Ewig die Politiker in den Himmel loben, die Wirtschaftswachstum propagieren aber damit Etatismuswachstum meinen. 

Der Stil in der momentanen FDP

Sebastian Bethge kommentiert in Facebook völlig zu recht:
Im liberalen Sinne ist liberal nicht nur liberal^^
Was der Einzelne konkret unter Liberalismus versteht, unterscheidet sich sicher, im Ganzen geht es dabei auch immer um einen politischen Stil.
Das mit dem Stil ist in letzter Zeit für die FDPler immer wichtiger geworden, fast das wichtigste "Brot- & Butterthema" der Parteiführung.

Der ehrenamtliche Vorsitzende des Zentralkommitees des obersten Politbüros der FDP Hessen und ehrenamtliche Mitglied im obersten Politikbüro der FDP, gleichzeitig Vollzeit-Staatsminister für geglückte Europapolitik und Integration der Hessen mit den Migranten und Minister der Justiz und Vollzeit-MdL fordert ultimativ von seinen (leib-)eigenen FDP-Mitgliedern den richtigen "Stil" zu beachten, wie er ihn im geheimen längst festgelegt hat. Er sprach vom temporären "Waffenstillstand" gegenüber innerparteilicher Andersdenkender sprach und drohte nicht näher bezeichnete Konsequenzen an!

"Stil" war auch, als unser Vollzeit-Bundeswirtschaftsminister und ehrenamtlicher Bundesvorsitzender Dr. med. Rösler den FDP-internen Mitgliederentscheid als beendet erklärte, als noch 2 Tage Annahmefrist übrig waren.


"Stil" hatte es auch, dass in der gesamten Bundesgeschäftsstelle NUR die Bundesgeschäftsführerin neutral genug war, einen Antrag von 3800 FDP-Mitgliedern sachlich zu bearbeiten, während alle anderen parteieigenen Kräfte und Ressourcen ausschließlich den Antraggegner beliebig zur Verfügung stehen mussten.


"Stil" hatte es, dass die Ex-Doktoren aus mehreren FDP-Fraktionen natürlich keinerlei Sanktionen von der FDP erhielten, die sie in die Parlamente brachte.


"Stil" hatte es auch, wenn der FDP-Generalsekretär nicht das leistet, was er leisten musste, dann Knall auf Fall alles hinwirft, sich aber selbst für andere Posten empfiehlt.


"Stil" hatte es auch, bis 2009 erst den dt. Wählern politische Versprechungen und liberale Ziele zu nennen, diese aber in den Koalitionsverhandlungen zugunsten der eigenen Posten fallen zu lassen.
 

"Stil" hatte es auch, dass der Koalitionsvertrag EINstimmig angenommen wurde. 

"Stil" hatte, dass 99% der MdB allen Rettungsschirmen Merkels zustimmen.


Es stimmt:
Stil ist nicht das andere Ende des Besens.

Samstag, 28. Januar 2012

Gute Vorsätze

In Facebook kommentiert Thomas Wiedemann beim FDP-Mitgliederentscheid über die FDP-Führung:
Gibt ja leider keine Alternative in ausreichender Menge
Der Autor sieht grundsätzlich 60.000 Alternativen, die es besser machen können, als DIE es vorgemacht haben. 
Es ist inzwischen ziemlich egal, wer kandidiert, solange er nichts mit diesem Klüngel zu tun hat(te). Wir einfachen, liberalen FDP-Mitglieder müssen dank deren (Nicht)Taten und (Fehl)Entscheidungen die ganze FDP von unten und fast ab NULL wieder neu aufbauen. Ohne DIE und ohne deren Speichellecker.

Wen meine ich mit "DIE" ? Ich meine u.a.:
  • Alle FDP-MdB, die dem ersten Merkelschem "Rettungsschirm" NICHT widersprochen haben
  • Alle FDP-MdB, die dem zweiten Merkelschem "Rettungsschirm" NICHT widersprochen haben
  • Alle FDP-MdB und alle FDP-Minister, die in dieser Legislaturperiode bei Steuererhöhungen und/oder der Einführung neuer Steuern NICHT widersprochen haben
  • Alle FDP-MdB und alle FDP-Minister, die der Vorratsdatenspeicherung NICHT widersprochen haben
  • Die FDP-Generalsekretäre
  • Alle Wahlmänner und -frauen, die in der Bundesversammlung den CDU-Kandidaten Wulff gewählt haben
  • Den FDP-Bundesvorstand
  • Das FDP-Bundespartei-Präsidium
  • Die Geschäftsführer, Bundesgeschäftsstelle
  • Die FDP-Bundesdelegierten, die o.g. Personen gewählt haben
  • Die FDP-Bundesdelegierten, die dem Koalitionsvertrag NICHT widersprochen haben.
  • Die Verteidiger des AntragsB beim Mitgliederentscheid
  • Die Zerstörer der Gewaltenteilung, die z.B. Mandat (Legislative) und gleichzeitig ein Amt (Exekutive) in sich vereinen, was die Kontrollfunktion aushebelt
  • Die Postensammler, die meinen auf allen Hochzeiten tanzen zu können, zu sollen, zu müssen, z.B. Kreisvorsitz UND Landesvorstand UND Bundevorstand
  • (wird noch vervollständigt)
Ich nenne DIE also kurz "Abnicker und Durchwinker", um es freundlich auszudrücken.


Von daher hat sich der Autor überlegt und fest entschlossen ("Vorsätze"):
  • Ich werde NIE wieder einen von DENEN wählen, für KEIN politisches Amt, KEINEN Posten in Staat oder Partei, KEINE einzige Funktion, keinen Aufsichtsrat, keinen Rundfunkrat, NICHTS. 
  • Ich werde nicht zustimmen, DIE irgendwo zu "kooptieren" oder sonstwie an weiteren Entscheidungen der FDP zu beteiligen.
  • Wenn sich ein Vorstand oder Gremium erdreistet, eigene Vorschläge auszukungeln und "Nachfolger" benennt, werde ich sie deshalb ablehnen.
  • Wenn es in Wahlen keine Gegenkandidaten gibt, werde ich mit NEIN stimmen oder vielleicht sogar als LIBERALER Kandidat selbst dagegen kandidieren.
  • Ich werde jeden anderen innerparteilichen Konkurrenten nach Kräften stützen, damit DIE nur rausfliegen. 
  • Ich werde an keinen Infoständen mitarbeiten, wo für DIE geworben wird. Ich werde deren Unterlassungen und (Fehl)Entscheidungen keinenfalls gegenüber Wählern verteidigen, nicht versuchen zu erklären.
  • Ich werde kein FDP-Plakat aufstellen, auf denen solche Personen zu sehen sind. 
  • Ich werde keine Leserbriefe für DIE oder deren unliberalen Positionen schreiben. 
  • Ich werde künftig alle (Kandidaten)Listen ablehnen, auf denen mindestens ein Durchwinker noch einen Platz findet.
  • Ich werde FÜR die FDP-Abnicker keinerlei Werbung in den sozialen Netzen machen (z.B. Facebook, Twitter, GooglePlus), deren verlogenen Pressemitteilungen und Jubelmeldungen nicht "teilen", sondern nach Möglichkeit an den LIBERALEN Grundsätzen meiner Partei messen und somit in der Luft zerreissen. 
  • Ich werde jeder NEUEN, frischen, LIBERALEN Kraft eine Chance geben, zu beweisen, dass man LIBERALE Politik machen kann. 
  • Ich will liberale Selberdenker fördern, gerne auch mit liberalen Querdenkern zusammenarbeiten, jung oder alt, Mann oder Frau, reich oder arm - wie es Liberale tun.
  • ...
Wer sich diesen Vorsätzen anschließen will, den bittet der Autor um einen Kommentar, vielleicht mit Nennung des KV/OV.

Sonntag, 22. Januar 2012

Ein Freund, ein guter Freund, ...

Fr. Rebecca Pini schreibt unvermittelt als Kommentar an einen meiner FB-Freunde:
"Sie haben auf Ihrer Freundesliste ein Menge Leute, die sich auf der rechtsextremistischen Plattform Politically Incorrect (PI) rumtummeln (ich habe über 50 gezählt). Also, wenn die zu diesem Freundestreffen kommen, dann verzichte ich gerne. Bin von [Anderer FB-Freund] enttäuscht, dass er sich mit diesen Leuten abgibt."
Man ist verblüfft: Diese Frau überprüft die FB-Freundeslisten der gutwilligen Leute, die den Fehler gemacht haben, sich mit ihr auf Facebook zu be"freund"en, ob oder wo diese Freundes-Freunde "sich tummeln".

Wen jemand auf der FB-Freundesliste hat, das ist m.E. seine eigene Sache. Die Bedeutung einer FB-Freundschaft kann relativ gering sein, z.B. rein technischer Natur ("Abo"). Selbst wenn jemand Stalin und Pol Pot oder Fr. Honecker oder Hr. Breivik auf der FB-Freundesliste hat, was soll das "bedeuten"?

Solche Analysen von mehreren Hundert FB-Freundschaften kostet doch einige Zeit, das macht einige Arbeit - wer bezahlt sie dafür, solche Analysen vorzunehmen? Die Stasi? Der KGB / FSB?

Fr. Pini hat sich darüber hinaus noch selbst berechtigt auch ein "moralisches" Werturteil über die FB-Freundesfreunde zu sprechen: Auf (von ihr selbst) bestimmen FB-Seiten darf man sich nichtmal "tummeln". Das ist fast so schlimm, wie die Erwähnung des ehemals dt. Wortes "Autobahnen" ("geht GAR NICHT!"). Man hat -nach der herrschenden Meinung von Fr. Pini- auch nicht mehr
"das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten." (früherer Artikel 5 des dt. Grundgesetzes)
Die verdiente Strafe folgt auf dem Fuße: Frau Pini wird nicht zu dem öffentlichen Treffen kommen, sie wird NICHT teilnehmen! Basta! Ob diese Drohung oder "Strafe" irgendjemand auf diesem Planeten nur im Geringsten bedauern würde, dass lässt der Autor dahingestellt.

Die weitere Strafe ist die öffentliche "Enttäuschung" über einen anderen FB-Freund, der sicherlich ebenfalls völlig unschuldig und unbeteiligt für die m.E. "kranken" Erwartungen von Fr. Pini ist, sie dementsprechend weder bewusst noch unbewusst enttäuschen wollte oder konnte. Natürlich gibt es auch keine Rechtsgrundlage für einen Anspruch von Fr. Pini, dass sich der Eine oder der Andere auf eine bestimmte Art und Weise verhält, äußert oder mit Personen ver- oder entfreundet. Dann muss halt die selbstaufgestellte Pini-"Moral" herhalten, fremde Leute zur selbst gewünschten Verhaltensänderung zu zwingen? OMG!
Wie ich meinen recht liberalen FB-Freund seit längerem kenne, wird mein beschimpfter FB-Freund weder diesen Ausrutscher noch das gezeigte "Verständnis" (oder den Hass?) auf Andersdenkende zum Anlass nehmen, sich seinerseits von dieser FB-Freundschaft zu verabschieden oder alle weiteren "Äußerungen" von Fr. Pini zu ignorieren ("dauerhaft blockieren"). Er wird sie nicht mal FB als SPAM oder Hass oder Beleidigung melden. Er ist m.W. ein Liberaler, er schreibt stattdessen:

Rebecca Pini: Heute sind Spielchen der "Gerüchtemacherei" sehr modern geworden. Ich poste hier gleich mal eine schöne Illustration die zeigt, welches Monstergesicht Gerüchte entwickeln können.
Ich bitte Sie: Fördern sie nicht eine unkonkrete und diffuse Bildung von Verdachtsmomenten und Gerüchten! Sie machen damit die Welt nicht besser.
Setzen Sie sich mit den Leuten auseinander von denen Sie meinen, dass diese rechtsextreme Positionen vertreten!

Der o.g. Kommentar der Fr. Pini gefällt der nicht näher bezeichneten erfahrenen Dozentin und Politologin Fr. "Christiane Schuricht", die vor ein paar Tagen durch Hasskommentare auffiel und aus liberalen FB-Gruppen rausgeworfen werden musste.
Christiane Schuricht kommentiert

Andreas, mit Verlaub... ich kenne die Mindener F.D.P. recht gut. Die Portaner auch. Äußere Dich, oder Du kannst SICHER sein, daß Dein Nichtverhalten Dir nicht zum Vorteil geraten wird. Günther Nolting war ein ECHTER Freund von mir. Falls Du das infrage stellst, wende Dich an meinen Onkel, Dr. F.-A. Pustkuchen. Kerlchen, mir reicht es langsam - Caroline hin oder her! Du hast die Namen, Du hast die Fakten - S-P-R-I-C-H! Sonst gibt es am Ende doch noch eine Schabadine, deren Folgen Du (und auch Dein Vater) nicht ertragen könntest! Offenbar möchtest Du ans Eingemachte. Na, denn man tau, wie mein Großvater sagen würde! Oder: Gute Nacht, Lieselotte, und zieh' Dich warm an - wie unsere gemeinsame Schulsekretärin sagen würde. Freund, ich habe die erste Demo organisiert, die Minden je gesehen hat. Ich habe den Schulfrieden in OWL massiv gestört, um meine/unsere Schule zu retten. Das weißt Du. Willst Du Dich WIRKLICH mit MIR ablegen?! Bezieh' Stellung - jetzt!

Fr. Schuricht nennt (m)eine FB-Freund "Kerlchen"? Da wird ganz konkret mit Körperverletzung durch persönlicher Angriff (Ohrfeigen) gedroht? Man gibt an mit Straftaten durch "massive Störung", um die eigenen (politischen/religiösen) Ziele zu erreichen? Das Facebook-Mitglied wird zu Aussagen genötigt?
Irgendwie erinnern diese Drohungen an das Verhalten der Taliban oder die berüchtigte NSU, was ja beides nicht so weit auseinander liegt.

Man staunt auch über die vermeindliche Erkenntnis dass auf der amerikanischen Plattform "Facebook" ganze Seiten "rechtsextremistische Plattformen" sind. Das ist nach den AGB von Facebook verboten und die Firma FB entfernt solche Seiten (im Gegensatz zu linksextremistischen Seiten) meist umgehend.

Der Autor verzichtet seinerseits gerne auf solche Gesinnungsforscher und Selbst-Distanzierer, die entscheiden wollen wo ich mitlese oder irgendwelche meiner FB-Freunde lesen. Vielleicht bin ich nicht so kraftvoll, duldsam und liberal, wie mein beiden werten FB-Freunde.

Update:
Ein anderer Fall: http://www.freiheitlich.me/?p=6291

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