Samstag, 3. Januar 2015

Schwarzarbeit als Lackmustest für Scheinliberale und Etatisten

Wie sich dem Autor gerade zeigt, ist der staatssozialistische Kampfbegriff der "Schwarzarbeit" gut geeignet, um die rote Spreu vom liberalen Weizen zu trennen:
Schwarzarbeit sollte natürlich soweit wie möglich eingedämmt werden. Nun ist es aber auch stark zu dieferenzieren. Wenn z.B. in ein Restaurant mit illegalen Migranten, oder ein gut laufender Handwerksbetrieb schwarz arbeiten lässt, so sollte dies hart werden. Wenn aber eine alleinerziehende arbeitende Mutter eine Putzfrau einstellt, finde ich sollte dies von vornherein steuerfrei sein. Auch für ALG II Empfänger kann Schwarzarbeit als Sprungbrett dienen. hier sollte man bei "ersttätern" vieleicht Gnade vor Recht gehen lassen.
Bei den Putzfrauen kann man das eh nie voll kontrollieren. da fehlt das Personal. 
Wie denn, mit Kameras in den Haushalten? Dann kann man auch gleich kontrollieren ob Deutsch gesprochen wird 
 "Natürlich" sollte für Etatisten die "Schwarzarbeit" eingedämmt werden! Immerhin will der pragmatische Etatist auch ein wenig "differenzieren", im Sinne von komplexe Gesetze und Vorschriften schaffen, die natürlich auch personalintensiv kontrolliert werden müssen, damit noch viel mehr Unternehmer und Arbeitgeber vom Staat für ihre Verbrechen kriminalisiert werden.
Mitfühlend ist, wenn man "Gnade vor Recht" (gemeint vor den allgemeinen Gesetzen) großzügig gewähren lässt ("Willkür"), weil man obrigerseits einzelne Gründe oder Entschuldigungen der Leibeigenen anzuerkennen bereit ist.

Dem liberalen Etatist ist die Konstanz der staatlichen Einnahmen (=bürgerliche Zwangsabgaben) das wichtigste:
Schwarzarbeit kann vollständig "legalisiert" werden. Einfach alle Sozialabgaben auf den Lohn abschaffen ( =minus 42%) und stattdessen die MwSt. entsprechend erhöhen ( =also plus 42%). Die Materialien werden immer gekauft und verbaut.
Das ist dann das neue, liberale Lebensgefühl, wie mitfühlend und gerecht man doch ist. Man kann auf solche Parteifreunde nur stolz sein!
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