Sonntag, 19. September 2010

Integration und Investitionen - Sozialismus in der DDR2.0

Die Qualitätspresse (Beispiel) vermeldet, dass selbst die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung (Jobs gibt's ?! Geschätzer Wert: 250.000€ p.a.), von der CDU "erhebliche Defizite bei Integrationskursen" beklagt. Man höre und staune, die CDU-Führungskraft und Staatsministerin fordert von BEHÖRDEN und ÄMTERN mehr Einsatz?!? Unglaublich, aber wahr!

Natürlich werden von der Zeitung dem Pöbel keinerlei weitere Informationen gegeben, die ihn vielleicht in die Lage versetzen würden, der Sache bei Interesse ein wenig weiter nachzugehen. Keine URls  zu gar nichts. Die Journallie macht die Artikel, der Plebs hat zu schlucken. So macht Zeitungslesen Spass!

Wenn man auf den überladenen Webseiten der so EDV-Kompetenten Bundesregierung nachsehen will, aus welchem Pamphlet sich der Schreiberling diese Erkenntnisse zusammenGELEISTET hat, wird man nicht so schnell fündig. Man fordert dies, freut sich über das, und beklagt jenes. Eigentlich interessiert das ganze Thema keine Sau und wie ein solcher Stall sieht es auch aufbereitet aus.

Für den weiteren Artikel ist die Quelle sowieso egal. Die Pointe ist doch eher, dass im gleichen überparteilichen Teaser nach der Regierung von der Opposition ausschließlich die Grünen einen Platz finden konnten.
Als Konsequenz aus den Sprach- und Bildungsproblemen vieler Migranten sprechen sich die Grünen im Bundestag für deutlich höhere Investitionen des Bundes aus.
Das eine muss mit dem anderen nun leider rein GAR NICHTS zu tun haben. Wenn man aber eh die geliebten Grünen für die "journalistische Objektivität" zitieren MUSS, dann doch bitte mit einer ihrer tollsten Forderungen, die man vielleicht GERADE noch so eben mit dem "Regierungsthema" verknüpfen kann.

Wer sich die Zeit nimmt und einen Moment länger über die Sätze nachdenkt, könnte den Eindruck haben, zwischen den beiden Statements liegen Kontinente, ganze WELTEN, Lichtjahre. Dafür sind aber Teaser nicht gemacht. Sie sollen - wichtigstes nach vorne!! - den Leser zum weiteren Lesen animieren.

Was ist also die wichtigste Aussage des Teasers in Vorwegnahme weiterer Details aus dem Artikel -
  1. Die oberste Integrationsbeauftragte moniert den Einsatz der untergeordneten Behörden. Peng!
  2. Die Grünen sprechen sich mal wieder für DEUTLICH höhere staatliche Ausgaben aus, die sie "Investitionen" nennen, damit sich der Plebs einen höheren Wert, eine nicht vorhandene Langlebigkeit, Sinnhaftigkeit, etc. vorstellt. Wer sagt das wann und wo? "PR-inside" verrät es uns nicht. Mehr bundesstaatliche Ausgaben aus Steuerzahlertaschen bei einsetzender Schuldenbremse? Was ist mit einer Gegenfinanzierung? Pah! Wenn die Behörden sich schon jetzt nur unzureichend um Kurse kümmern, dann sollte man mehr Kurse machen? Längere Kurse? Oder einfach mehr Behörden mit mehr staatliche Bürokraten, die sich um Integrationskurse kümmern? Was ist da nur die Investition?
Schauen wir in den hochqualitativen Artikel von "dapd" - Er enthält den gleichen Text aus dem Teaser nochmal - das ist gut für die vielen Leute mit Alzheimer!
Jetzt erfahren wir auch, die Gegenfinanzierungsvorschläge für die Luftnummer der Grünen:
Finanziert werden soll dies durch einen "Integrationssoli".
Eine Quatschforderung und Luftnummer von sonstwelchen Öko- und Multikulti-Spinnern soll durch weitere, neue Steuern der Allgemeinheit finanziert werden. Eine Frage, die sich solche Leute niemals stellen, scheint zu sein:
Wenn es keinen Grund gibt, dass der STAAT etwas nicht tun MUSS, dann sollte es der Staat auch NICHT tun.
Die lieben, guten Grünen ticken da anders. Für sie lautet die Regel: Wir wollen alles den Staat tun lassen und dafür andere bezahlen lassen. Wir entscheiden, was der Staat tut, andere haften dafür. Boah, was sind wir Grüne gute Menschen.

Die Grünen fordern von Anderen gerne deren "Solidarität" ein. Sie fordern gerne neue Steuern, die zwangsweise von Vielen getragen werden MÜSSEN, Gelder verbrauchen, die die Leute sonst noch für irgendwelche anderen Sachen ausgeben würden, von denen die Grünen leider KEIN besseres Gewissen bekommen. Grüne gehen nicht hin und gründen eine privatrechtliche Stiftung zur Finanzierung von Integrationskursen. Grüne gehen nicht in die Verwaltungen, reden ehrenamtlich mit den Migranten (vielleich in deren Muttersprache), überzeugen die Mitgranten davon ,die erwähnte Warteliste selbst im Auge zu behalten, weil die Migranten davon Vorteile haben. Es werden keine Infostände aufgebaut, die doofen (?) Migranten über die Vorteile von Bildung aufzuklären.

Mitten im "Artikel" tauchen wohl Überschriften auf - hat der Redakteur hier beim Kopieren und Einfügen geschlampert? Plötzlich ist die Rede von den Grünen Oppositionsvertretern, es werden sogar Namen genannt. Man erfährt, dass die Grünen das "Bündnis90" der gesamtdeutschen Solidarität aufkündigen und zu einem Bündnis für die Multi-Kulti-Masse machen wollen. Respekt!

Wer führt noch diese Integrationskurse durch? Die Gewerkschaften haben sich Bildungsgesellschaften gegründet, die durch staatliche Gelder den Gewerkschaften Milliarden in den Schlund spülen, womit diese Clieque sich Einfluß auf die Politik kauft? Die Grünen wollen dies verstärken? Mit dem Geld der Steuerbezahler die Steuerbezahler ausmanöverieren und übergehen?
Respekt!

Wenn die Migranten tatsächlich einen Vorteil von der Teilnahme an solchen Kursen hätten, warum bildet sich dann keine NACHFRAGE nach solchen Kursen? Warum erkennen sonstige Bildungsvermittler nicht die Chancen, die darin stecken und konkurrieren um die Teilnehmer? Warum gibt es keine Qualitätswettkämpfe darin, z.B. auf Aramäisch oder Kurdisch die Vorteile dieses Landes zu vermitteln?

Wieso kümmert sich niemand darum, dass diese staatssozialistischen Minder"Leistungen" prompt zu WARTESCHLANGEN führen? Haben die Deutschen nicht im H-O genug in der Schlange gestanden? Warum gibt es nicht mehr Anbieter, bis es keine Warteschlangen und -zeiten mehr notwendig sind? Könnte es sich um einen GESCHLOSSENEN Markt handeln, auf dem nur priviligierte Anbieter zugelassen werden? Ist das ein Zeichen von hoher oder eher niedriger Qualität der Ausbildung, wenn es keine Konkurrenz gibt?
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