Freitag, 11. August 2017

Google bescheisst - DuckDuckGo

Ich nutze seit VIELEN Jahren die Leistungen des Hauses Google. Google hatte mal ein Motto "do no evil". Ich war mal auf einer (FDP-)Veranstaltung im Hambacher Schloß, wo der dt. Pressesprecher von Google sagte: "Wir können uns kein Schindluder, keinen Betrug leisten, weil unsere ganzen Kunden mit EINEM Klick bei einer anderen Suchmaschine sind und unser Geschäft dann völlig zusammenbricht. Wir brauchen Benutzer, die FREIWILLIG zu uns kommen. Wir dürfen sie nicht enttäuschen. Wir werden ihre Daten nicht missbrauchen. Wir machen alles sauber." - ein schöner, hoher Anspruch, der durch politische und religiöse Neutralität erfüllt werden muss.

Googles größtes Geschäftsgeheimnis ist wohl der Algorithmus, nach dem Google-Sucherergebnisse sortiert und angezeigt werden, um die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen. Die meisten Benutzer verwenden nur die ersten drei oder 5 angezeigten Links einer Suchabfrage. Was nicht bei Google vorne genannt wird, das mag es geben, aber niemand wird davon erfahren oder dorthin geführt. Um die Platzierung in der Google-Ergebnisseliste gibt es massive Kämpfe und Rangeleien.

Wie ich auf dem libertären Stammtisch erfahre, verändert Google die Suchergebnisse nach deren politischen Vorstellungen, die sich eher am Zeitgeist und dem Mainstream orientieren. Man suche via Google mal nach Bildern "White man white woman" und erhält eine bunte Liste. Das gleiche in Deutsch: "Weißer Mann Weiße Frau"? Überproportional bunt. Nun könnte es sein, dass die meisten "Mainstreamer" Google benutzen und so eine gewisse Schiefe in das System kommt. Warum haben andere Suchmaschinen mit deren Ergebnissen daran weniger zu "leiden"?? Wie kann man diese Schiefe umgehen??

Ich werde mal "DuckDuchGo" als Suchmaschine verwenden. Und so stellt man um: http://praxistipps.chip.de/duckduckgo-als-standardsuchmaschine-in-chrome-firefox-ie-einrichten_27244