Samstag, 20. August 2011

Ursachenforschung

Gottfried Hoppe zitiert:
Die Brandruinen in London und Umgebung rauchten noch – da wußten wir schon, was die Ursachen dieser Unruhen gewesen sind. Die Berufserklärer in den Zeitungen, im Fernsehen und in den anderen Medien haben uns das gleich klargemacht.
Zuerst einmal hat die Polizei einen vierfachen Familienvater erschossen. Dann haben seine Angehörigen – er hatte unglaublich viele – „friedlich“ demonstriert. Und wie es halt so geht, ist das immer unfriedlicher geworden. Die jugendlichen Demonstrierer sind ja allesamt frustriert. Sie kriegen keine Bildung, sie haben keine Arbeit, die Unterstützung wird ihnen gekürzt. Kurz – es kann keiner was dafür. Die Erklärer sind Entschuldiger. Und schuld sind immer nur die anderen. Wir sind schuld.
Was aber ist wirklich wahr? Das was man uns so erzählt ist alles schamlos gelogen. Der vierfache Vater war ein professioneller Drogendealer und Bandenchef. Er war illegal bewaffnet. Ob er jetzt selbst auch geschossen hat oder ob ihm die Polizei einfach zuvorgekommen ist – nicht so wichtig.
Die Demonstrationen wurden schnell gewalttätig. Friedlich waren die nicht. Polizeiautos brannten. Die Exekutive war hilflos, ist in GB institutionell hilflos, hilflos gemacht von einer Appeasementpolitik, die seit langen Jahren immer schlimmer wird. Und weil es so schön ging wurden die Randalierer immer mehr, immer wilder, immer brutaler. Es wurde gezielt geplündert, organisiert geraubt und gebrandschatzt.
Gegenaktion null, die Polizei wird durch die Straßen gejagt, die Feuerwehren blockiert. Es ist Krieg. Der Staat verliert, wir alle mit ihm. Das Gewaltmonopol, das längst keines mehr ist, wird lächerlich gemacht, ist längst von der Bildfläche verschwunden und überläßt die hilflosen Opfer den brutalen Tätern.
Wer die Bilder gesehen hat, weiß Bescheid. Das sind keine Jugendlichen, denen man die Bildung verweigert, keine Kinder, die Arbeit suchen. Von denen will keiner etwas lernen, keiner will etwas arbeiten. Dazu sind sie nicht ins Land gekommen. Sie sind ins Land gekommen, weil sie erwarten, daß dieses unglückliche Land sie durchfüttert, sie mit Konsumgütern versorgt und ihnen ein bequemes Leben ermöglicht. Niemand von denen will etwas arbeiten, niemand von denen hat je etwas gearbeitet, seit Generationen schon nicht.
Und wenn das nicht so klappt, wie sie es sich vorstellen wenn sie nicht bekommen was sie sich erwarten, dann wird eben randaliert, dann werden Geschäfte geplündert, dann werden Häuser angezündet und Polizisten gejagt. Es geht ja so leicht.
Gegenwehr gegen diese Banden passiert nicht. Der Polizei sind die Hände gebunden. Wasserwerfer dürfen nicht eingesetzt werden, Gummigeschoße sind verboten und alle anderen Waffen auch. Man gibt den Beamten Stöckchen in die Hand und einen Schild, um sich notdürftig zu schützen. Die Exekutive ist ein hilfloser, lächerlicher Popanz, der zu recht verhöhnt wird.
Und noch dazu: Die Bevölkerung, die Opfer sind seit langen Jahren entwaffnet, das Gesetz hat ihnen Gegenwehr verboten. Die Randalierer treffen auf völlig wehrlose Menschen, sie können sich ohne jedes Risiko austoben. Und sie wissen das auch.
Was die britische Regierung jetzt versucht, ist lächerlich. Härte – soferne man das, was jetzt vorgeschlagen wird als Härte bezeichnen kann – kommt zu spät, nützt nichts mehr. Gegenaktion hat dann zu erfolgen, wenn die Schreckenstaten passieren und zwar genau in dieser Sekunde, sonst nützt das alles nichts. Und das ist sträflich versäumt worden.
Was jetzt geschehen ist, kann jederzeit wieder ausbrechen und es wird wieder ausbrechen. Und leider nicht nur auf der Insel. Schon brennen in Berlin die Autos, schon rufen linke Agitatoren in Deutschland zu Brandstiftungen und zu Plünderungen auf. Aber auch dort geschieht nichts, um dem Einhalt zu gebieten. Die Anstifter bleiben ungeschoren, die Täter findet man nicht, man sucht sie ja auch gar nicht, die Polizei tappt hilflos herum.
Die Lektionen sind nicht gelernt. Niemand will daraus etwas lernen. Aber vielleicht lernen die Opfer endlich, daß sie sich selbst helfen müssen. Denn sonst hilft ihnen niemand. Es wäre Zeit, sich zu bewaffnen. Noch ist das legal. Und wer es noch nicht getan hat, soll es jetzt tun.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Georg Zakrajsek
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