Mittwoch, 18. Mai 2011

Zur Wahl in Bremen

Wenn die FDP Bremen bei der kommenden Wahl in einer bekannten roten Hochburg von einer der liberaleren Konkurrenz-Parteien an Stimmen überrundet würde und bei den medialen Auswertungen unter "Andere Parteien" landet, könnte m.E. die FDP im rot durchseuchten Restdeutschland ebenfalls einpacken, weil die zahlreichen Wahlverweigerer sehen können, dass es auch auf dem Wahlzettel noch Alternativen GIBT.
Die alte, verkrustete, regionalproporz-orientierte, traditionsreiche und fast völlig etatistische FDP wird in den kommenden Monaten und Jahren von den vier anderen roten Parteien und den neuen unbelasteten "liberalen" Parteien zerrieben. Die einen schöpfen ab, was nur mit dem Bauch oder gar nicht denken kann oder will, die Anderen, wer wirtschaftlichen Sachverstand und Einsatz FÜR die Freiheit der Bürger sucht.

Aber warum auch nicht, wenn die FDP (ihre größtenteils passiven Karteileichen, ihre willig lenkbaren FDP-Delegierten, die abgehobene FDP-Führung) nicht auf ursprünglichen klaren liberalen Kurs einschwenken will, sondern weiterhin an den Ämterhäufern und Postensammlern klebt?

Konkurrenz belebt auch das liberale Geschäft, oder?
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