Samstag, 7. Mai 2011

Was kostet die Rettung den Steuerzahler wirklich?

Die "Badische Zeitung" schreibt einen Artikel über die Staatsschulden-Krise, die jetzt Portugal über den Markt auf seine wahre Größe schrumpft, einen nette Frage:

Was kostet die Rettung den deutschen Steuerzahler?
Zunächst einmal nichts. Berlin überweist kein Geld nach Lissabon, sondern stellt nur Bürgschaften – für die Kredite, die der Krisenfonds EFSF am Markt aufnimmt und an Portugal weiterreicht. Die deutschen Garantiezusagen belaufen sich auf maximal 120 Milliarden Euro. Nur für den Fall, dass Portugal seine Schulden nicht bezahlen könnte, würde die Bürgschaft fällig.
Dazu ein paar Klarstellungen:
  1. "Zunächst"
    Buhahaha ;-) ! Ok. Diese Woche noch nicht. Erst wenn es kracht. Aber dann!
  2. "Berlin überweist"
    Nein, nicht Berlin, nicht die Berliner Bevölkerung, sondern nur die Bundesregierung handelt. Sie wurde bei den Verhandlungen ("Kungleien", Händeln) im Ausland vertreten durch die Bundeskanzlerin Dr. rer. nat. Merkel selbst, nicht durch den Finanzminister ihres Vertrauens Schäuble, nicht durch den Aussenminister Westerwelle, nicht durch den kompetenten Wirtschaftsminister Brüderle. Das war und ist "Chefsache" und per "Ordre de Mufti" geregelt. Am selbst entmachteten Parlament "Bundestag" und seinen Schwätzern vorbei, selbst wenn manche ein wenig lamentieren - sie stimmen ja doch allem zu. Die Legislative hat sich seiner wichtigsten Waffe entledigt, dem Budget-Recht und sie der Exekutive übereignet, die bekanntlich damit in keinster Weise sinnvoll oder sparsam umgehen kann.
  3. "kein Geld" - das STIMMT. Es wird kein echtes Geld "überwiesen", keine Vermögensgegenstände, keine Wertaufbewahrungsmittel, sondern in den amtlichen Computern werden irgendein paar Zahlen eingegeben und so wird weiteres SCHEIN-Geld geschöpft.
    Wenn sich herausstellt, dass hinter den Computer-Luftbuchungen keinerlei Wertgegenstände stehen, dann wird sich der Markt bei dem einzigen Bürgen bedienen - Den deutschen Steuerzahlern, den dt. Rentnern, der Mittelschicht. Vaie
  4. nicht "nach Lissabon"sondern Dr. Merkel überweist den erarbeiteten Wohlstand Deutschlands erst nach Luxenburg, wo der sogenannte "Krisenfonds" seinen Sitz zugewiesen bekommen hat. Von dort aus wird es nach Lissabon geschickt, wo der ehemals deutsche Wohlstand genauso versickert und verschwendet wird, wie der Wohlstand der Portugiesen oder der Iren oder der Isländer oder der Griechen.
  5. "nur Bürgschaften"
    Wer "nur" eine Bürgschaft übernimmt, der übernimmt das Risiko statt des eigentlichen Gläubigers für alle Schäden und dessen Zahlungen aufkommen zu MÜSSEN. Natürlich muss der Bürger damit rechnen, dass er alles bezahlen muss - das ist der SINN der Bürgschaft. Weitere Informationen entnimmt man bitte hier: Wikipedia
Wer verantwortet die schlechte Qualität einer Badener Zeitung - sind das die gleichen Leute, die sich als stärkste Partei die Grünen in die Regierung holen? Oh, das wird nochmal ein böses Erwachen geben, auch in Baden-Würtemberg, auch in allen anderen Teilen Deutschlands, z.B. wenn uns die Rechnungen für die leichtfertig von Fr. Merkel versprochenen "Bürgschaften" präsentiert werden.
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