Sonntag, 6. Juni 2010

Was so alles passiert... I

Der Autor ist seit vielen, vielen Jahren mit der Internet und OpenSourceSoftware-Szene ("Linux" etc) vertraut. Dort wird sehr erfolgreich vorgelebt, wie man mit einfachen wissenschaftlichen Methoden (wie z.B. offenem, freiem Informations- und Datenaustausch) tolle Dinge schaffen und immer mehr erreichen kann.

Man arbeitet dort FREI zusammen, tauscht weltweit, sprachen-, währungs, länder- und kulturenüberschreitend GANZ offen selbst den "internen" Quellcode aller Anwendungen aus und erwartet dafür lediglich, dass der eigene Name und Beitrag am gemeinsamen Ergebnis NICHT unterdrückt wird. Ob man dem Ergebnis folgen will oder nicht, entscheidet jeder Anwender selbst. 
So haben sich der Browser "Firefox" und auch das Betriebssystem "Linux", der Webserver "Apache" oder die Datenbank "MySQL" einen großen Batzen am globalen Markt (!) erobern können. Immer mehr Privatleute, Firmen und selbst Behörden setzen "offene" Software erfolgreich ein. Hunderttausende haben einen Arbeitsplatz, eine Selbständigkeit auf offenen Standards erfolgreich aufgebaut. Sie alle können sich FREI dafür oder dagegen entscheiden, meist haben sie die Auswahl zwischen mehreren Alternativen. Ist es gut, setzt sich das Bessere durch und wird vom Markt und von den Anwendern unterstützt. Ist ein Vorschlag schlecht, so wird er vom Markt gedrängt. Staatliche Stellen, Regeln und Verbote sind dafür weder notwendig noch hilfreich. Welche Software man einsetzt, ist jedem selbst überlassen. Man hat jederzeit die Wahl, man hat eine Software-FREIHEIT. 
Wer sich diesen bewährten Prinzipien positiv verbunden fühlt, weil man auch am eigenen Leib deren Vorteile erfährt, der ist dazu gerne "loyal".

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