Freitag, 16. April 2010

Frauenquoten-Register - ein christlich-sozialistischer Pranger

Max Wessenberg macht im Facebook darauf aufmerksam, dass die neue Aristokratin Schröder (Lehen: Bundesfamilienministerium, Einkommen in 2010 6.540.000.000€) eine Idee hat, die sogleich per Fokus in die Öffentlichkeit, somit in die Realität, überführt wird.

Bürgerliche Unternehmen - vae victis! Durch mütterliche Gnade und Weisheit an die Macht gekommen, hat frau den Willen (und sicherlich auch die christliche Pflicht) als eine Frau für andere Frauen deren Aufstieg an anderen Orten der Macht (vulgo "Management") zu fördern und zu erleichtern, was im Gegenzug bedeutet es den bisherigen Siegern (!) und männlichen Wettbewerbern zu erschweren und zu verbauen.

Die anscheinend veralteten Ideen von Gleichheit vor dem staatlichen Gesetzen, vor Gerichten (deren bisheriges Vorrecht nach vorher feststehenden Regeln zu strafen gleich mit entfernt wird), selbst die Idee von Diskriminierungsfreiheit werden "neu interpretiert"! Jetzt sind auch in Deutschland manche 51% gleicher wie die anderen 49%! (Mann sollte nochmal "Animal Farm" lesen, bevor der Zugriff darauf vom selben Ministerium zu seinem (!) Schutze vor "falschen, schlechten" Gedanken staatlicherseits "gesperrt" wird)

Welche zivile Firma, welches bürgerliches Unternehmen die stolzen Amazonen bisher noch nicht "genügend" (am mütterlichen Empfinden gemessenen) Handeln hat teilhaben lassen, die kommt schwupps an den öffentlichen Pranger, wie es sich in christlichen Ländern schon seit Jahrhunderten als Strafe fantastisch bewährt hat.

Ob es für jede Stelle in jeder Firma jeder Branche an jedem Standort auch genügend qualifizierte BewerberINNEN gibt - das ist dabei unerheblich: Wie Mutti vor vielen Jahren schon von ihrem Förderer, Schützer und Übervater lernte - "Es ist nur wichtig, was hinten rauskommt!".

Die Bundesfamilienministerin sorgt NICHT in dem ihr zur eigen-VERANTWORTLICHEN Führung übertragenen familiären Ministerium für eine umgehende 50:50-Besetzung. Sie setzt damit NICHT auf eine leuchtende Beispielfunktion, sie beweist dadurch nicht, dass mindestens in der staatlichen Bürokratie Frauen auch so gut und schnell unsere Steuerzahlergelder verschwenden können, wie die bisher dafür geduldeten Männer  - davor schütze uns Gott! Sie richtet sich nach außen, an IHR untertäniges Volk, es zu wahrer Liebe anzuführen und christlich auszurichten, wie es der christliche Heiland vor 2000 Jahren....
ach nee - der nahm ja nur Männer als Jünger auf, was uns ja auch DEN unfehlbaren Papst beschert hat und nur ausnahmsweise vielleicht eine Päpstin.

Unfehlbar kann nicht mehr sein, was nach ihrer weiblichen Logik (ja|nein|weiss nicht| können wir doch nochmal drüber reden?) nicht sein darf - männliche Menschen besetzten einfach überproportional Management-Stellen - das gehört abgeschafft und dank Mutti kann frau das auch umgehend abschaffen.
Die popeligen "Liberalen Männer" werden sich nicht trauen, dagegen ein kleines Wort zu erheben, die haben sich ja jede Steuer-Butter vom Brot nehmen lassen. Männliche Härte und klare Kante ist out - Weibliches Aussitzen und Abwarten ist en vogue!

Da müssen die deutschen Männer doch mal drauf eingehen, mal länger drüber nachdenken, dann schon werden auch sie merken, dass eine Frauenquote letztendlich besser für alle ist - auch wenn nicht der oder die Bessere den nächsten freiwerdenden Chefsessel bekommt, sondern die gender-politisch gerade Geförderte. Das begann in den staatlichen Kindergärten und staatlichen Schulen, wo die Frauen inzwischen ja anerkannterweise überfördert sind, hat die staatlichen Hochschulen schon geschluckt (flächendeckend Gleichstellungsbeauftragte, die natürlich keine männlichen Stelleninhaber sein können) - jetzt kommt endlich die übermännlichte Wirtschaft dran!

Überhaupt ist das mit dem Pranger ja auch eine weibliche Idee - Man zwingt alle Unternehmen die Management-Daten an eine zentrale (staatliche?) Stelle zu geben? (Erinnert irgendwie an einen Zusatznutzen für ELENA!)
Staatliche Mitarbeiter erstellen dann eine TOP-Liste der Unternehmen mit den geringsten Frauenanteilen im Management und stellt sie in Berlin aus? Na oder in diesem Internet, oder was auch immer das sein soll - ist ja von je her schon männerdominiert! Das sieht dann "die Öffentlichkeit" und dann?? Hey - NA UND? Wen kratzt das? Welcher Entscheidungsträger wird sagen: "Hmm, auf der Frauenquotenliste steht BMW ja nicht so toll da, ach da kaufe ich jetzt lieber einen AUDI!"

Der Autor erdreistet sich vorauszusagen, dass sich diese Frauenquoten-Pranger-Webseite wohl nicht so toller Beliebtheit erfreuen wird, wie andere Webseiten (die noch nicht zum Schutz des gesunden Volksempfindens gesperrt sind). Da werden die Mädchen von der Medora wohl diesen Webseitenbesuch zum verpflichtenden Bestandteil jeder Internet-Einwahl machen müssen, wobei die bewärten Mitglieder des zensur- und regierungsnahen BITKOM e.V. sicherlich gerne beispringen (die T-Online-Startseite im T-Online-Browser des T-Online-Anschlusses ging ja schon immer diesen Weg!).

"Made in Germany" war ein Versuch, deutsche Firmen zu diskreditieren - Was wird wohl auf dem Versuch "Made by GerMAN" ? Vielleicht kennt Frau Schröder nicht die männliche "Urfaust":
Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will, aber das Gute schafft
Möge in jedem friedlichen Wettkampf der oder die besser Qualifizierte gewinnen - egal welchen Geschlechtes, welchen Alters, welche Farbe, welche "Rasse", welche Religion. DAS wäre Liberal.
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